Scheunenbrand: Ermittler gehen von vorsätzlich gelegtem Feuer aus

Brandstiftung in Rohrberg

Abgebrannte Scheune in Rohrberg
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Nur noch die Grundmauern und ein paar verkohlte Dachbalken sind von der Scheune in Rohrberg übrig geblieben, die in der Nacht zum Sonntag, 17. Oktober, gebrannt hatte. Zum Glück wurden keine anderen Gebäude beschädigt.
  • Christian Reuter
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Nur noch die Grundmauern und ein paar verkohlte Dachbalken sind von der Scheune in Rohrberg übrig geblieben, die in der Nacht zum Sonntag, 17. Oktober, gebrannt hatte (AZ berichtete). Am Montag, 18. Oktober, war die Kriminalpolizei vor Ort, um die Ursache für das Feuer herauszufinden. „Die Ermittler gehen auf jeden Fall von Brandstiftung aus“, teilte Polizei-Pressesprecherin Franziska Hotopp am Montag, 18. Oktober, auf AZ-Anfrage mit.

Die Feuerwehren waren am Sonntag, 17. Oktober, um 3.16 Uhr alarmiert worden, die Sirenen hatten zahlreiche Rohrberger aus dem Schlaf geholt. „Noch bei der Anfahrt bestätigte sich der Alarmierungsgrund, in Rohrberg brannte die Scheune eines Vier-Seiten-Hofes in der Ortsmitte“, berichtete später Stefan Lange, der Zugführer der Klötzer Wehr zum Einsatz. Die Klötzer Feuerwehr war wegen der Drehleiter angefordert worden.

Im Hinterhof dieses Gebäudes an der Breiten Straße in Rohrberg war das Feuer am Sonntag, 17. Oktober, ausgebrochen.

Insgesamt sorgten 63 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Ahlum, Beetzendorf, Bierstedt, Klötze, Rohrberg und Stöckheim mit 14 Fahrzeugen dafür, dass die Flammen nicht auf anliegende Wohnhäuser übergriffen – was zum Glück auch gelang. Personen waren bei dem Brand nicht verletzt worden. Der Schaden war anfangs auf eine mittlere fünfstellige Summe geschätzt worden. „Der Schaden liegt eher im vierstelligen Bereich“, informierte Franziska Hotopp am Montag, 18. Oktober.

Neben der abgebrannten Scheune lagen am Montag, 18. Oktober, noch viele Trümmerteile auf dem angrenzenden Weg.

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