Schau mit Werken von Lehnecke und Hoffmann

„Einsiedler“ und „Zweisamkeit“

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Die Zwillinge Kai und Maik geben der Skulptur „Einsiedler“ von Paul Hoffmann eine neue Bedeutung.

zu Dähre. Dass es in der Region Beetzendorf-Diesdorf an Künstlern nicht mangelt, ja die umliegenden Gemeinden sich in den vergangenen Jahren sogar als wahres Refugium von Malern, Bildhauern und Plastikern erwiesen haben, das beweist auch die jüngste Ausstellung im Gartenreich von Martina und Michael Peters.

Die beiden Dährer waren am Wochenende Gastgeber bei der Vernissage des Bildhauers Paul Hoffmann aus Hohendolsleben und des Maler-Urgesteins Heinz Lehnecke aus Dähre.

Auf der Höhe seines Schaffens präsentierte Lehnecke einen handverlesenen Querschnitt seiner schönsten Werke. Die Bilder, meist Aquarelle, zeichnen sich durch ihre lebensfrohe, lichtdurchflutete Idylle aus. Doch Martina Peters hat sich nicht umsonst hinter dem Haus die gärtnerischen Freiräume geschaffen, um sie nur allein oder in Familie zu genießen: „Ich möchte an einigen Tagen des Jahres dieses Refugium gern mit anderen Gleichgesinnten teilen. Dabei sollte möglichst Kunst eine Rolle spielen“, sagte Martina Peters. Und so hat sie mit dem „jungen Park unter alten Bäumen“ auch den Werken des Dolslebeners Paul Hoffmann einen würdigen Rahmen gegeben. Anders als Lehnecke konnte Hoffmann diese aber nicht unter dem Arm tragen. „Ohne schwere Technik geht es bei mir leider nicht“, meinte der Bildhauer.

Dass sein liebstes Arbeitsmaterial harter Granit ist, zeigte er auch bei der Ausstellung am Dummestrand: Die Werke „Einsiedler“ und „Zweisamkeit“ scheinen zwar wie aus einem Guss, haben aber völlig unterschiedliche künstlerische Aussagen. Im Garten von Familie Peters fügten sich beide Kunstgattungen inklusive Kulturprogramm harmonisch zu einem Ganzen zusammen.

Verbunden mit einem Spaziergang in der Auenlandschaft an der Dährer Dumme, war die Vernissage im Peters´schen Gartenreich perfekt.

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