Neuer Verein soll 2020 seine Arbeit aufnehmen

Eine Lobby für den Tourismus in der Altmark

+
Blick über die weitläufige Altmark: Chancen zur Weitentwicklungen scheinen ebenfalls weitläufig zu sein, mit einem Verein sollen Initiativen gebündelt werden.

Altmark – Nach dem der alte altmärkische Tourismusverband Altmark aufgelöst wurde, waren insbesondere private Tourismusanbieter zunächst ein Stück auf sich alleine gestellt und organisierten sowie vermarkteten über Jahre erfolgreiche Projekte wie „Tag der offenen Gärten“ für ihre Betriebe kurzerhand in eigener Regie.

Der neue altmärkische Regionalmarketing- und Tourismusverband will Partner, touristische Leistungsträger, Wirtschaftsunternehmen, Vereine aus beiden Landkreisen sowie Institutionen wieder bündeln. .

Die theoretische Grundlage dafür ist in der Satzung verankert, nun geht es darum, das Praktische umsetzen. Landrat Michael Ziche, der Vorsitzender des Verbandes ist, Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz, die Bürgermeister Norman Klebe (Arendsee) und Andreas Brohm (Tangerhütte), der Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Magdeburg sowie Unternehmer Burghard Bannier (Flair-Hotel Deutsches Haus Arendsee) besprachen, wie es weitergeht. Der Name steht laut einer Pressemitteilung mit „AltmarkMacher“ fest, der Verein soll Anfang 2020 gegründet werden. Vorher will der Verband erneut informieren, damit Interessierte sich auch daran beteiligen können.

Denn ohne Engagement wird es nicht gehen. Die Ziele sind hochgesteckt. Es soll ein Lobbyverein werden, der dem Verband bei den drei Säulen Regionalmarketing, Regional- und Tourismusmanagement unter die Arme greift. Im Gegenzug erhalten die Mitglieder die Chance und die Plattform, über den eigenen Rahmen hinaus die Wahrnehmung zu erhöhen. Der Verein soll eine Geschäftsstelle haben, die beim Zweckverband angesiedelt ist. Dieser hat seinen Sitz in Tangermünde und ist telefonisch unter Tel. (03 93 22) 72 600 erreichbar. Per E-Mail an management@art-altmark.de.

Finanziell wird er von den Landkreisen getragen, sie gaben 150 000 Euro für die Regionalentwicklung. Mit Blick auf den Part Tourismus wird eine Umlage in Höhe von 0,53 Euro pro Einwohner für die beide Kreise und die Mitgliedskommunen erhoben. Bei diesen gab im Vorfeld auch Zweifel. Einige stellten die Notwendigkeit infrage und ließen sich beim Beitritt Zeit. Der alte Tourismusverband musste 2018 Insolvenz anmelden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare