Neues Bauwerk über den Kalten Graben / Baustelle noch bis Frühjahr 2015

Eine Brücke aus einem Stück

+
Polier Klaus Todzi (links) mit zwei Mitarbeitern auf dem Rohbau der neuen Brücke. Gestern waren die Bauarbeiter damit beschäftigt, die Umschalung für den Oberbau zu befestigen. Die Betondecke wird später 70 Zentimeter dick.

Wallstawe. Ab und an gehen die lauten Hammerschläge im Verkehrslärm unter. Immer dann wenn Autos oder Lkw die Behelfsbrücke über den Kalten Graben zwischen Wallstawe und Wistedt befahren.

Für die Verkehrsteilnehmer wird die einspurige Umfahrung der dortigen Brückenbaustelle noch bis ins kommende Frühjahr erhalten bleiben.

„Wir machen in dieser Woche die Umschalung des Oberbaus“, erklärt Polier Klaus Todzi auf dem Rohbau der neuen Brücke, die insgesamt rund 750 000 Euro kosten wird. „Wenn wir das geschafft haben, kommen in der nächsten Woche die Drahtflechter“, zeigt der Baufachmann auf das schon vorhandene Drahtgeflecht, das später einmal für die Stabilität des Bauwerks sorgen soll. „Das wird keine leichte Aufgabe“, meint Klaus Todzi beim Blick auf das Draht-Wirrwarr.

Die neue Brücke aus der Seitenansicht. Das Bauwerk kostet das Land rund 750 000 Euro.

Die Betonplatte, die demnächst die Fahrbahn tragen soll, wird eine Dicke von rund 70 Zentimetern haben, berichtet Todzi weiter. „Rund 80 bis 100 Kubikmeter Beton benötigen wir dafür“, erklärte der Polier anschließend. So entsteht eine sogenannte Rahmenbrücke. „Das heißt, dass sie quasi aus einem Stück gegossen wird.“ Klaus Todzi hofft nun, dass das Bauwerk ohne Verzögerungen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden kann. „Das Wetter müsste noch ein wenig halten“, freute sich der Polier gestern über den Sonnenschein.

Erst im Frühjahr werden dann die Straßenbauarbeiten erfolgen, sodass der Verkehr auf der L 8 in Richtung Diesdorf oder Salzwedel wieder zweispurig rollen kann.

Von David Schröder

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare