Birtes Theater-Crew überzeugte in Langenapel Groß und Klein / Szenenapplaus und viel Lob

Dornröschen mit Glanz und Gloria

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Birtes Theater-Crew glänzte in Langenapel mit dem bekannten Märchen von Dornröschen. Die Gäste waren von dem mit viel Liebe inszenierten und gespielten Stück begeistert.

la Langenapel. Mit einem märchenhaften Weihnachtsvergnügen für Groß und Klein glänzte am Sonntag im Saal „Zum Alten Gutshof“ Birtes Theater-Crew.

16 Erwachsene und zehn Kinder führten das Märchenspiel „Dornröschen“ in einer humorvollen Fassung unter der Regie von Birte Giese auf. Es ist ihr sechstes Theaterstück, das jeweils am vierten Advent den Saal in Langenapel füllt. „Wir denken, dass rund 300 Gäste hier sind“, freute sich Giese. Zum ersten Mal standen auch Kinder auf der Bühne. Und die Elfen und Feen waren eine Klasse für sich.

Birte Giese, die nicht nur für die Kostüme verantwortlich zeichnete, schrieb das Drehbuch, das die alte und neue Zeit gekonnt miteinander verband. Drei Akte, drei Szenen und jede Menge Bühnenbild. Applaus gab es immer wieder während der Aufführung. Ob Dornröschen (Jana Bischof), der Prinz (Carsten Scheper), der Koch (Bernd-Ingo Micheel), der Meister der Zeit (Ronald Jacobs) oder die anderen Akteure, alle überzeugten durch die Bank.

Das Stück wurde in der Neubearbeitung mit einer eigenen Note versehen, oft mit Augenzwinkern, oft mit ganz neuen Ideen. So erhielt der Prinz die nötigen Hinweise erst aus dem Zuschauerraum, wie er Dornröschen aus dem 100-jährigen Schlaf befreien muss: „Nun küss sie doch endlich, nun küss sie doch endlich“, wurde er immer wieder aufgefordert. Und danach war die Welt wieder in Ordnung, ganz so, wie es sich die Gebrüder Grimm ausgedacht hatten.

Bemerkenswert war weiter, dass das Bühnenbild selbst gebaut und die Kostüme geschneidert wurden. „Das Stück haben wir viele Wochen vorbereitet“, sagte Birte Giese. Sie dankte den Sponsoren und allen Helfern sehr herzlich. Viel Lob ernteten Albrecht Giese und Karsten Steding, die beim Bau des Bühnenbildes mit Kreativität nur so glänzten. Ob Dornenhecke oder Schloss, alles wurde mit Einfallsreichtum gelöst. Am Ende wurde Hochzeit gefeiert, mit einem Tanz von damals und einem Tanz nach den heutigen Rhythmen. Das war einmalig. Nach zwei Zugaben durften die Akteure schließlich verschnaufen.

Alle freuen sich jetzt bereits auf das Märchen im kommenden Jahr. Im Anschluss der zweistündigen Aufführung gab es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Alle Spenden kommen wieder einem guten Zweck zugute. Langenapels ehemaliger Bürgermeister und heutiger Ratsherr der Stadt Salzwedel Frank Wüstemann: „Hier in Langenapel war wieder mal zu sehen, dass auch ohne Zuschüsse Kultur gemacht werden kann. Dafür gebührt allen Akteuren ein großes Lob.“

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