Gemeinderat entscheidet über Grundstücksnutzung am ehemaligen Apenburger Nadelöhr

Diskussion um Freiflächen

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Diesen alten Verkehrsspiegel brauchen Autofahrer am Kreuzungsbereich der Apenburger Ortsdurchfahrt künftig nicht mehr. Nun geht es hier aber darum, wie die durch Abriss entstandenen Freiflächen gestaltet werden.

zu Apenburg. Kaum steht der Abschluss der Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt in Apenburg bevor, da gibt es im Flecken Apenburg-Winterfeld bereits eine rege Diskussion um die neuen Freiflächen.

Sie sind entstanden, weil zwei Eckhäuser im ehemals engen Kreuzungsbereich abgerissen wurden, um für die entschärfte Kreuzung Platz zu schaffen. Der Apenburg-Winterfelder Gemeinderat entscheidet nun über die Grundstücksnutzung am ehemaligen Apenburger Nadelöhr.

Vorgelegt wurde bereits ein Entwurf, wie die Gestaltung der Freiflächen aussehen könnte. Aber das ist nur eine Idee von vielen, wie die AZ jetzt erfuhr. Grundsätzlich gehe es zunächst darum, ob die Kommune diese Flächen entlang der Straße am Kreuzungsbereich selbst gestalten oder diese verkaufen, also abstoßen will, sagte Bürgermeister Harald Josten der AZ auf Anfrage.

Die größte Freifläche befindet sich auf dem einstigen so genannten Grundstück von „Glupe’s Erben“, einem ehemals denkmalgeschützten, aber baufälligen Eckhaus, das Platz machen musste, um das berüchtigte Apenburger Nadelöhr zu entschärfen. Die genannten Freiflächen könnten entweder bebaut werden, als Grünfläche gestaltet oder aber zu einem öffentlichen Parkplatz umgebaut werden. Letzteres würde insofern Sinn machen, weil diese beim Apenburger Burgfest dringend gebraucht werden.

„Wie es am Ende kommt, entscheidet aber letztlich der Gemeinderat“, so Josten.

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