Nur 50 Paare gaben sich 2021 das Ja-Wort, 2020 waren es noch 59

Deutlich weniger Eheschließungen in der VG Beetzendorf-Diesdorf

Heiraten
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In der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf gab es im vergangenen Jahr 50 Eheschließungen. Das waren neun weniger als im Vorjahr. Die meisten Trauungen gab es mit 31 in Beetzendorf.
  • Christian Reuter
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Die Zahl der Eheschließungen in der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf ist 2021 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Gaben sich 2020 noch 59 Paare das Ja-Wort, so sank die Zahl 2021 auf 50 ab. Auch 2019 gab es mit 58 wesentlich mehr Trauungen als im vergangenen Jahr.

Beetzendorf. Grund für den Rückgang dürfte vor allem die Corona-Pandemie gewesen sein, deren Auswirkungen bei etlichen Paaren für einen Rückzug von den Hochzeitsplänen gesorgt haben. Wer feiert schon gerne, wenn er ständig an das Einhalten von Hygieneregeln denken muss?

Von den 50 Eheschließungen in der VG im vergangenen Jahr fanden nach Aussage der Standesbeamtin Cornelia Svete 31 in Beetzendorf statt, 14 im Museum und 5 in Diesdorf (Bürgerbüro). 40 Trauungen hatte Cornelia Svete vorgenommen und 10 die VG-Hauptamtsleiterin Anja Schrader, die auch Standesbeamtin ist.

Nachbeurkunden habe es 2021 gar keine gegeben. Zudem seien elf Anträge auf Eheschließung in der VG-Verwaltung aufgenommen worden, bei denen die Eheschließung außerhalb der VG lag. Davon drei in Salzwedel, zwei in Brome, zwei in Wolfsburg und je einer in Klötze, Wernigerode, Magdeburg und Ronneburg.

Weiterhin sind laut Svete zwei Anmeldungen der Eheschließung bei der VG eingegangen. „Zwei Ehefähigkeitszeugnisse wurden ausgestellt, da fand die Eheschließung im Ausland statt“, führte Cornelia Svete aus.

Für keinen gemeinsamen Familiennamen haben sich nach ihren Angaben 7 Paare entschieden. 38 Paare wählten den Namen des Mannes zum Familiennamen und 5 Paare den Namen der Frau. 5 wählten noch zum Ehenamen einen Begleitnamen. „Die Lebenspartnerschaften werden nicht mehr vollzogen, sondern nur noch gleichgeschlechtliche Eheschließungen, aber davon gab es keine 2021“, erklärte die Standesbeamtin.

Neben den 50 Eheschließungen habe es im vergangenen Jahr auch 38 Kirchenaustritte gegeben, 12 Beurkunden der Namensänderung des Kindes und 13 Mal eine Beurkundung der Anerkennung der Vaterschaft, informierte Svete weiter.

Den Höchststand an Trauungen hatte es in der Verbandsgemeinde übrigens 2013 mit 63 gegeben.

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