Bodenordnungsverfahren Apenburg in der Diskussion / ALFF fordert: Eigentümer sollen mitarbeiten

„...der muss auch mitmachen und zahlen“

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Die Planungen um Klein Apenburg. W=Wegebaumaßnahmen, G=Gewässerbaumaßnahmen, L=Landschaftsschutzmaßnahmen.

rl Apenburg / Winterfeld. Neben dem Apenburger Bad wird derzeit das beabsichtigte Bodenordnungsverfahren um Apenburg heiß diskutiert. Montagabend standen Dr.

Volles Haus im Apenburger Bürgerhaus am Montagabend. Es wurden viele Fragen über Sinn und Zweck des Bodenordnungsverfahrens diskutiert.

Wilfried Schröder vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) und Stefan Niewerth, Projektleiter Bodenordnung vom Ingenieur- und Vermessungsbüro Wenck, den Eigentümern im Bürgerhaus Rede und Antwort. Die Plätze reichten kaum aus, so groß war das Interesse an dieser zweiten Pflichtveranstaltung. Aufgrund von zwölf Anträgen ist das ALFF tätig geworden, in Apenburg ein solches Verfahren einzuleiten. Noch kann in vielen Belangen in die Planungen eingegriffen werden. Für Dr. Schröder und dem Rat des Fleckens bietet dieses Verfahren eine einmalige Chance, landwirtschaftliche Strukturen zu verbessern und für relativ wenig Geld Gemeindeverbindungswege, Stauanlagen und Gräben zu sanieren. Der Rat hat sogar beschlossen, 50 Prozent vom Eigenanteil zu bezuschussen. Damit blieben für die Eigentümer pro Hektar ca. 90 bis 100 Euro / Hektar übrig (wir berichteten). Insgesamt ist die Maßnahme auf 3,1 Millionen Euro veranschlagt. Für die Gemeinde verbleiben nach der Förderung 310 000 Euro.

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch in der AMZ.

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