Neues Tanklöschfahrzeug 4000 der Dährer Feuerwehr hatte ersten Einsatz

Dahrendorf: Holzheizung fängt Feuer

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Die Tür und der Rahmen des Heizungsschuppens lassen bereits von außen erahnen, wie stark die Flammen bei dem Brand emporschlugen.

Dahrendorf. „Ich saß im Haus. Als ich nach draußen blickte, sah ich auf einmal Flammen aus der offenen Tür unseres Heizungsschuppens schlagen“, schilderte Dustin Böcker seine Beobachtungen am frühen Freitagvormittag in seinem Haus an der Dorfstraße in Dahrendorf.

Die anfänglichen Löschversuche des jungen Mannes mit Eimer und Wasser schlugen fehl. Erst die alarmierte Feuerwehr konnte den Entstehungsbrand löschen. Bei dem Einsatz waren die Feuerwehren Lagendorf, Schmölau, Dähre, Dolsleben, Rohrberg und Beetzendorf mit insgesamt sechs Fahrzeugen vor Ort, erzählte Daniel Nieswandt, Einsatzleiter der Ortswehr Lagendorf.

Im Zuge der Brandbekämpfung kam es außerdem zu einer Premiere: zum ersten Mal wurde das neue Tanklöschfahrzeug (TLF) 4000 der Dährer Feuerwehr eingesetzt. Das Fahrzeug wurde erst am vergangenen Sonnabend festlich übergeben (die AZ berichtete ausführlich). „Die Brandursache ist bisher noch unbekannt“, fuhr Nieswandt fort. Durch die schnelle Meldekette waren die Einsatzkräfte schnell vor Ort und konnten ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Räume vermeiden.

Als Hausbesitzer Mirko Brandes, Dustins Stiefvater, auf seiner Arbeitsstelle über den Brand informiert wurde, eilte er sofort nach Hause. Er zeigte sich schockiert, sprach aber dennoch von „Glück in Unglück“. Der Brand sei früh bemerkt worden, sodass nichts Schlimmeres passieren konnte, meinte Brandes. Bis auf die Holzheizung haben sich in dem Teil des Schuppens keine weiteren Wertgegenstände befunden, lediglich die normalen Anzündmaterialien wie Papier, Pappe und Holzbriketts lagen dort. In all den Jahren habe die Holzheizung immer zuverlässig ihren Dienst getan. Angesichts der gegenwärtig kalten Tagen sei der Ausfall besonders ärgerlich, sagte Brandes, der aber trotz der Situation das Wesentliche im Blick hatte: „Die Hauptsache ist, das keiner verletzt wurde.“

Von Stefan Wasinski

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