Weihnachtsmarkt und Seniorenfeier unter Anwendung der 2-G-Regel

Dähres Bürgermeister ruft zum Impfen auf

Impfung gegen das Coronavirus
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Ein Senior wird von einer medizinischen Fachkraft mit dem Pfizer-Biontech-Covid-19-Impfstoff geimpft. Dähres Bürgermeister Bernd Hane ruft die Bürger auf, sich impfen zu lassen.
  • Christian Reuter
    VonChristian Reuter
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Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Altmarkkreis Salzwedel ist in den letzten Tagen deutlich gestiegen. Inzwischen hat der Kreis die meisten Corona-Fälle in ganz Sachsen-Anhalt. Angesichts dieser Entwicklung appellierte Dähres Bürgermeister Bernd Hane an die Bürger, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Bonese. „Es ist ein völlig diffuses Geschehen. Ich möchte dazu aufrufen, den Impfschutz zu erhöhen. Wer vielleicht noch nicht geimpft ist, sollte es doch noch tun“, sagte Hane während der jüngsten Gemeinderatssitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Bonese.

Er bitte die Bürger auch darum, mit ihren Hausärzten zu sprechen, wann eine Auffrischungsimpfung angebracht ist. „Ich werde das auch machen lassen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden“, erklärte der Bürgermeister.

Die Corona-Pandemie spielte auch bei den weiteren Informationen von Bernd Hane eine Rolle. Er teilte mit, dass der Vorstand des Dährer Waldbad-Fördervereins getagt und eine Entscheidung getroffen habe: „Der Weihnachtsmarkt soll unter Anwendung der 2-G-Regel durchgeführt werden.“ Ebenfalls stattfinden soll die Seniorenweihnachtsfeier. Dafür gibt es schon einen Termin: am Mittwoch, 1. Dezember, auch unter Anwendung der 2-G-Regel. „Das streben wir an und wollen das durchführen“, sagte Hane.

Aus der Runde der Gemeinderäte kam die Frage, ob denn die Mädchen und Jungen aus den Kindertagesstätten bei den Feiern für die Senioren auftreten können. „Die Kinder werden aus jetziger Sicht nicht bei den Seniorenweihnachtsfeiern singen können“, informierte dazu Michael Olms, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf, der als Gast an der Ratssitzung teilnahm.

Damit die Senioren nicht ganz auf die Kinder verzichten müssen, hatte Bernd Hane noch einen Vorschlag: „Die Kinder könnten ja auch einen Gruß senden, der per Beamer übertragen wird.“ Dieser Vorschlag fand Zustimmung bei den Gemeinderäten.

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