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Dährer Waldbad hat im Haushalt 2023 die Priorität

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Von: Christian Reuter

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Freibad
Auf das Waldbad in Dähre kann die Gemeinde stolz sein, allerdings kostet die Unterhaltung jede Menge Geld. Im kommenden Jahr müsste einiges repariert werden, darunter zwei Umwälzpumpen. © Reuter, Christian

Auf das Waldbad in Dähre kann die Gemeinde stolz sein und ebenso auf den Förderverein des Bades. Denn der Verein unternimmt viel, um das Bad zu unterhalten und den Betrieb zu sichern. Dass die Gemeinde für die Jahre 2020 und 2021 keinen Zuschuss für das Bad zahlen musste (Zahlen für 2022 liegen noch nicht vor) sei vor allem dem Engagement des Fördervereins und vieler weiterer ehrenamtlicher Helfer zu verdanken, informierte Dähres Bürgermeister Bernd Hane während der jüngsten Ratssitzung und auf AZ-Nachfrage. Trotzdem sei es notwendig, 20.000 Euro für Investitionen im Waldbad in den Haushalt für 2023 aufzunehmen.

Dähre. Im Bad müsste nämlich einiges erneuert werden. Ein paar kaputte Fliesen scheinen da noch das geringste Problem zu sein. Denn das Planschbecken und zwei Umwälzpumpen bedürften einer Überholung (AZ berichtete). Der Bürgermeister denkt daran, beide Pumpen zu ersetzen. Jede koste etwa 15.000 Euro. Insgesamt rechne er mit rund 60.000 Euro an Reparaturkosten. Dies sei allerdings knapp kalkuliert und beinhalte viele Eigenleistungen des Waldbadfördervereins und anderer Helfer.

Auf die Unterstützung des Fördervereins könne sich die Gemeinde auch im kommenden Jahr verlassen, der Verein werde wieder eine ähnlich hohe Summe wie bisher zur Verfügung stellen, also etwa 20.000 Euro, kündigte Hane an.

Er betonte die Notwendigkeit der Unterhaltsmaßnahmen im Bad, von denen im Übrigen nicht nur die Einwohner der Gemeinde Dähre profitieren könnten. „Auch viele Kinder aus den Nachbargemeinden lernen bei uns das Schwimmen. Deshalb beneiden sie uns um das Bad“, so Hane.

Doch neben dem Waldbad gibt es in der Gemeinde Dähre noch weitere „Baustellen“ bzw. Objekte mit Investitionsbedarf. So hatte etwa Ratsfrau Kerstin Fritzlar bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass auch im Dorfgemeinschaftshaus Bonese etwas passieren müsse. Dort blättere in der Küche an einer Wand bereits die Farbe ab. Außerdem müsste die Decke abgehängt werden, und eine Tür zum Nachbargrundstück könnte zugemauert werden.

Auf der nächsten Ratssitzung am 5. Dezember solle der Haushalt beschlossen werden, dies sei eigentlich nur noch Formsache, kündigte der Bürgermeister an.

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