Grünes Licht für Haushalt 2019 / Straßen werden repariert

Dähre muss kleinere Brötchen backen

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Die erfolgreiche Saison im Dährer Waldbad entlastet den Haushalt. Rund 14.000 Besucher lockte der nicht enden wollende Rekord-Sommer in die beliebte Freizeit-Einrichtung.

Dähre. Rund 200 000 Euro sind weniger im Topf der Kommune als zunächst bei der Prognose gedacht, musste Dähres Bürgermeister Bernd Hane beim Faktencheck der neuen Gegebenheiten des Haushalts feststellen.

Weil etwa 80 000 Euro an den Altmarkkreis als Umlage gehen und wohl geschätzte 120 000 Euro als Verwaltungsumlage an die Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf überwiesen werden sollen, müssen die Dährer im kommenden Jahr den Gürtel etwas enger schnallen. Fazit von Bernd Hane während der Ratssitzung: „Die Gemeinde muss kleinere Brötchen backen. “.

Grünes Licht für den Haushalt der Gemeinde Dähre 2019 gab es dennoch von den Ratsmitgliedern. Verschiedene Vorhaben gibt es aber trotzdem, die ab Januar kommenden Jahres angegangen werden. Unter anderem sollen drei Dorf-Straßen als Erhaltungsmaßnahmen repariert werden: in Siedendolsleben, Wiewohl und Holzhausen. Außerdem ist geplant, auf dem neuen Dach des Sozialtraktes im Dährer Waldbad eine Photovoltaik-Anlage zu installieren. 20 000 Euro sind dafür zunächst eingeplant. Die Maßnahme soll aber insgesamt über drei Jahresscheiben finanziert werden. „Mit einer Leistung von 30 KW sollen mit der Solaranlage im Sommer die Motoren im Waldbad-Technikraum betrieben werden“, erklärte Bernd Hane, der hofft, dass das Vorhaben auch umgesetzt werden kann.

Wegen der kappen Kassen musste sich die Kommune von Projekten des ländlichen Wegebaus verabschieden. „Wir bekommen trotz der Fördermittel unseren Eigenanteil nicht zusammen“, so das Resümee des Ortschefs. Eigentlich geplant war der Ausbau von Rustenbeck nach Eickhorst. Vorerst zurück stehen muss auch das Leader-Projekt zum Ausbau des Sozialtraktes im Waldbad. Auch dort wäre bei Gesamtkosten von etwa 400 000 Euro ein Eigenanteil in Höhe von 100 000 bis 140 000 Euro zu stemmen. Entlastet wurde der Dährer Haushalt durch die Saison im Waldbad: Rund 14 000 Besucher lockte der Rekord-Sommer in die Freizeit-Einrichtung am Dährer Ortsrand. Allein 130 Schwimmstufen wurden abgelegt. Zwei Jugend-Rettungsschwimmer konnten neu ausgebildet werden.

Von Kai Zuber

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