Chorleiterin Heidi Schmidt aus Dähre

70 Jahre Musik im Blut

Viele Menschen stehen in einer Gruppe zusammen.
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Sängerinnen und Sänger aus der Altmark und dem benachbarten Niedersachsen kamen am Wochenende in Bonese zur großen Feier zusammen.
  • VonKai Zuber
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Viele Menschen haben Heidi Schmidt seit Jahrzehnten genau so in Erinnerung: Mit ihrem großen Akkordeon steht sie singend vor dem Chor und gibt den Takt an. 70 Jahre Musik hat Heidi Schmidt mittlerweile im Blut. Das hält die sympathische Frau und ihre Sangesfreunde gleichermaßen beschwingt und jung.

Die Chorleiterin Heidi Schmidt wurde 70 Jahre alt. 

Dähre/Bonese – Die beliebte Chorleiterin aus Dähre feierte am Wochenende mit Freunden in Bonese unter Einhaltung der Corona-Auflagen ihren 70. Geburtstag. Am 15. Juli hatte sie bereits ihr rundes Jubiläum, das Ehemann Dr. Gerhard Schmidt zusammen mit der Familie liebevoll vorbereitete. Seit Jahren leitet Schmidt sowohl den im Jahre 2003 gegründeten Diesdorfer Chor der „Klosterlerchen“ als auch den Gemischten Chor Bergen (Dumme). Zum Geburtstag haben viele ihrer musikalischen Weggefährten mit selbst gebackenem Kuchen gratuliert. Auch die „Klosterlerchen“ aus Diesdorf haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Einen Kuchen mit der Botschaft „Musik kann vielleicht nicht die Welt retten, aber deine Seele“.

Die Sängerinnen und Sänger aus der Altmark und dem benachbarten Niedersachsen kamen in Bonese aber auch zur Feier zusammen, um zu singen. Der Auftritt des Trio- und a-Cappella-Ensembles „DamenArt“ mit Susanna Thomas (Mezzo-Sopran), Katja Loh (Alt) und Trixi Bücker (Sopran) war ein ganz besonderer Höhepunkt des 70. Geburtstages. Die Verdienste der Jubilarin Heidi Schmidt als Chorleiterin in Diesdorf sind groß.

Der Chor der „Klosterlerchen“ von der Volkssolidaritäts-Ortsgruppe erhielt unter anderem den Ehrenpreis der Volkssolidarität. „Der Chor ist etwas ganz Besonderes, weil die Mitglieder mit viel Freude und Begeisterung singen“, betonte Schmidt. Das Repertoire sei umfangreich und die Lieder kommen immer frisch und mit hoher gesanglicher Qualität rüber, so die Dährerin, die das Ensemble von Anfang an betreut. Etliche Höhepunkte haben die „Klosterlerchen“ schon erlebt. Sowohl im Bach-Saal Köthen als auch in der großen Händelhalle in Halle ist der Chor aufgetreten. Er hat CDs aufgenommen und mehrere Male an Chortreffen der Voso teilgenommen.

Auch zwei prominente Fans hat der Diesdorfer Chor: Es sind keine Geringeren als Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und Ehefrau Gabriele. Der Landesvater hatte die „Klosterlerchen“ während des 22. zentralen Chortreffens der Volkssolidarität in Halle kennengelernt. Dort war das Gesangsensemble unter anderem mit dem berührenden Lied „Die Rose“ aufgetreten. „Reiner Haseloff war derart begeistert von dem Lied und unserem Chor, dass er uns bat, ihm den Text zukommen zu lassen“, erinnert sich Heidi Schmidt. Auch Ortsgruppenchefin Angelika Scholz freut sich über die Ehrung. „Das wertet unseren Chor auf und würdigt die langjährige Arbeit aller Mitglieder sowie der Leiterin“, so die Diesdorferin.

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