Kosten der Sanierung: rund 830.000 Euro.

Anlieger in Winterfeld fürchten um Existenz: B 71 soll vom 22. Juli bis 5. November saniert werden

Bundesstraße 71 in Winterfeld
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Die Bundesstraße 71 in Winterfeld wird ab dem 22. Juli saniert. Der erste Bauabschnitt beginnt kurz vor der Kreuzung Lindenstraße/Im Winkel (im Bild) und geht bis zur Kreuzung Achterstraße/Schulstraße.
  • Christian Reuter
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Die Bundesstraße 71 in Winterfeld soll vom 22. Juli bis zum 5. November in drei Abschnitten saniert werden.

Am Mittwoch, 30. Juni, informierten Vertreter der Landesstraßenbaubehörde (LSBB), Regionalbereich Nord, die betroffenen Anlieger in einer Versammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Recklingen über das Bauvorhaben. 

Von der LSBB waren die Bauleiterin Madeleine Schmuths und der Fachbereichsleiter Frank Weigel gekommen, dazu noch Dirk Schütz von der Baufirma Galeiwa als Hauptauftragnehmer.

Die Sanierung der B 71 in Winterfeld soll in drei Bauabschnitten erfolgen. Los geht es nach Aussagen der LSBB am 22. Juli mit dem ersten 185 Meter langen Abschnitt, der von der Kreuzung Achterstraße/Schulstraße bis kurz hinter die Kreuzung Lindenstraße/Im Winkel führt. Diese erste Ausbauphase soll bis zum 13. August dauern. Die zuerst genannte Kreuzung soll noch befahrbar sein, die andere nicht mehr.

Der zweite Abschnitt ist vom 16. August bis zum 24. September geplant und führt von der Kreuzung Lindenstraße/Im Winkel bis zur Kreuzung Baars/Sallenthin, wobei dieser Kreuzungsbereich selbst nicht mit saniert wird und damit nach Baars/Sallenthin und nach Salzwedel befahrbar bleibt. Der zweite Bauschnitt ist rund 1.400 Meter lang. Schließlich führt der dritte Abschnitt von der Kreuzung Achterstraße/Schulstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Magdeburg. Bei den ersten beiden Abschnitten wird die B 71 voll gesperrt, beim dritten Bauabschnitt soll der Verkehr halbseitig durch Ampeln an der Baustelle vorbeigeleitet werden, sagte Frank Weigel auf AZ-Nachfrage. Die Kosten der Sanierung bezifferte er auf rund 830.000 Euro.

Mehrere vom Ausbau betroffene Anlieger drückten in der Infoveranstaltung ihren Unmut über die geplante Sanierung und die damit verbundene Straßensperrung aus. „Das funktioniert so nicht“, „Es geht hier um Existenzen“ und „Ihr könnt ja nicht ein ganzes Dorf abriegeln“, hieß es unter anderem.

Madeleine Schmuths sagte daraufhin zu, noch einmal mit dem Verkehrsamt Kontakt aufzunehmen. Und Dirk Schütz von der Baufirma Galeiwa erklärte: „Wenn es irgendwo nicht sinnvoll ist, können wir noch eingreifen. Die Mülltonnen stelle die Baufirma zur Abfuhr bereit. Dazu gebe es noch ein Schreiben an die Anlieger, so Schütz. Letzte Details sollen am Freitag, 2. Juli, in der Bauanlaufberatung in Salzwedel geklärt werden, teilte Weigel mit.

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