Versammlung im Apenburger Waldbad am 19. März

Ideen der Bürger sind gefragt

Besucher im Apenburger Waldbad
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Im Apenburger Waldbad wird am Freitag, 19. März, zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Dabei sind Ideen der Einwohner gefragt, wie es mit dem Bad und dem gesamten Gelände weitergehen soll.
  • Christian Reuter
    vonChristian Reuter
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Wie sind Ihre Ideen für die weitere Entwicklung des Waldbads? Gibt es bestimmte Angebote oder Infrastrukturen, die Sie sich für das Waldbad wünschen? Haben Sie Interesse an weiteren Veranstaltungen (zum Beispiel Workshops) für die Weiterentwicklung des Waldbads? Dies sind nur drei Fragen aus einem umfangreichen Fragenkatalog für eine Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Apenburger Waldbades zu einem Sport-, Freizeit- und Kulturzentrum mit touristischer Nutzung.

Bis zum 11. März hatten Vertreter von Vereinen und weitere lokale Akteure wie Unternehmen, die Grundschule und die Kitas Zeit gehabt, die Fragen zu beantworten und an das Team von Christa Ringkamp aus Neulingen bei Arendsee zu schicken.

„Die Beteiligung war bisher sehr gering“, informierte Ninett Schneider während der jüngsten Ratssitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Recklingen. Die Bürgermeisterin der Gemeinde Apenburg-Winterfeld antwortete auf eine Frage von Joachim Rieseberg. „Ein Artikel in der AZ vom 3. März („Was ist machbar“, d. Red.) hat bei mir einige Fragen aufgeworfen. Es wird nur geredet und geredet, aber es passiert nichts damit. Kann das Waldbad irgendwann beheizt werden?“, wollte Joachim Rieseberg wissen.

„Mich wundert deine Frage heute, Achim“, wandte sich die Bürgermeisterin an das frühere Ratsmitglied. Und erklärte auch ihm noch einmal, worum es geht: „Wie kann man die Vereine einbinden, ein sinnvolles Konzept erstellen? Deshalb haben wir alle um Mitwirkung, um Anregungen gebeten.“

Da die Resonanz auf die Fragenbögen-Aktion nicht so groß war, wird es am kommenden Freitag, 19. März, im Waldbad eine Bürgerversammlung geben. In der Zeit von 16 bis 18 Uhr kann jeder vorbeikommen, seine Ideen vortragen und Fragen stellen. Mitzubringen ist ein Mund-Nasen-Schutz. Die Veranstalter kümmern sich um die weiteren Hygienemaßnahmen sowie heiße und kalte Getränke.

Mit der Machbarkeitsstudie, die über das Leader-Programm gefördert wird, sollen Möglichkeiten und Risiken zum Ausbau eines Sport-, Freizeit- und Kulturzentrums mit touristischer Nutzung unter besonderer Berücksichtigung des Waldbades aufgezeigt werden.

„Der eine ist vielleicht ein Verfechter des Bades, der andere mag es nicht. Ich halte es sinnvoll, dass durch unabhängige Dritte mal prüfen zu lassen“, sagte Ninett Schneider im Gemeinderat.

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