Gemeinde Wallstawe sucht Nachfolger für den verstorbenen Frank Wulff

Wallstawe: Bürgermeisterwahl am 13. Dezember

Nach dem Tod von Frank Wulff hat die Gemeinde Wallstawe zurzeit keinen Bürgermeister. Deshalb wird es am 13. Dezember eine Neuwahl geben. Bis zum 17. November läuft die Einreichungsfrist für Bewerber.
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Nach dem Tod von Frank Wulff hat die Gemeinde Wallstawe zurzeit keinen Bürgermeister. Deshalb wird es am 13. Dezember eine Neuwahl geben. Bis zum 17. November läuft die Einreichungsfrist für Bewerber.

Wallstawe – Am 13. Dezember wird in der Gemeinde Wallstawe ein neuer Bürgermeister gewählt. Das hat der Gemeinderat während einer außerordentlichen Sitzung am Montagabend beschlossen.

Die Neuwahl wird erforderlich, weil der bisherige Amtsinhaber Frank Wulff im Alter von nur 55 Jahren am 25. September nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben war (AZ berichtete).

„Innerhalb von drei Monaten nach der Niederlegung des Amtes oder dem Tod des Amtsinhabers muss laut Kommunalwahlgesetz gewählt werden“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister Udo Herz. Falls bei der Wahl am 13. Dezember mehrere Bewerber antreten sollten und keiner mehr als die Hälfte der Stimmen auf sich vereinen kann, muss eine Stichwahl erfolgen. Dafür hat der Wallstawer Gemeinderat den 10. Januar 2021 als Termin beschlossen.

Michael Olms zum Wahlleiter bestimmt

Als Wahlleiter wurde Michael Olms bestimmt, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf, als stellvertretende Wahlleiterin VG-Hauptamtsleiterin Anja Schrader. „Die Verbandsgemeinde würde uns auch helfen, wenn wir nicht genügend Wahlhelfer zusammenbekommen sollten“, sagte Herz.

Wer sich um das Amt des Wallstawer Bürgermeisters bewirbt, hat dafür bis zum 17. November um 18 Uhr Zeit. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt muss die Bewerbung bei der Verbandsgemeinde vorliegen. Auch den Beschluss zu diesem Termin fasste der Wallstawer Gemeinderat einstimmig.

„Wer Bürgermeister werden will, muss am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben“, erläuterte Schrader. Weitere Voraussetzungen sind: entweder Deutscher nach Artikel 116 des Grundgesetzes oder Staatsangehöriger eines EU-Mitgliedsstaates. Nicht wählbar sind zudem Bürger, die vom Wahlrecht ausgeschlossen sind oder infolge eines Richterspruchs die Wählbarkeit oder die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter verloren haben, heißt es im Kommunalwahlgesetz.

Wahlberechtigt sind alle Bürger der Gemeinde Wallstawe, zu der die Ortsteile Deutschhorst, Ellenberg, Gieseritz, Hilmsen, Nipkendey, Umfelde, Wallstawe und Wiersdorf gehören. Fest steht damit auch schon, dass es wieder drei Wahllokale geben wird. Der stellvertretende Bürgermeister Udo Herz konnte gestern auf AZ-Nachfrage noch nicht sagen, ob er bei der Bürgermeisterwahl antreten wird. Dafür sei es noch zu früh. VON CHRISTIAN REUTER

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