Ausbau der Feldwege von Hanum bis Diesdorf im Visier

Borchert blickt über den Tellerrand

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Für die Bürger der Region wäre der Ausbau der Wege von Hanum über Lindhof bis nach Diesdorf ein großer Gewinn. Dieser Weg kurz hinter Hanum in Richtung Lindhof könnte schon bald ausgebaut sein. Die Weichen dafür sind gestellt.

Jübar / Diesdorf. Im Jübarer Ortsteil Hanum läuft gegenwärtig ein Bodenordnungsverfahren. Im Zuge dieses Verfahrens werden in dieser Gemarkung Feld- und Ortsverbindungswege ausgebaut.

Jübars Bürgermeister Carsten Borchert setzt sich in seiner Gemeinde seit Jahren schon für solche Bodenordnungsverfahren ein und hat bisher viel erreicht.

Nun blickt er sogar über den Tellerrand seiner Gemeinde in Richtung Flecken Diesdorf hinaus. „Mir ist bekannt, dass der Ausbau von Feldwegen nicht an der Gemarkungsgrenze enden muss. Ein solcher Weg besteht zwischen Hanum und Lindhof und weiter bis Diesdorf“, sagte Borchert während der jüngsten Ratssitzung in Jübar.

Lindhof ist ein Ortsteil des Flecken Diesdorf. Die Bürger der Region fordern seit Jahrzehnten schon den diesen Ausbau. „Kurz nach der Wende bin ich dort noch mit dem Auto langgefahren. Heute ist das nicht mehr möglich, nur noch Krater“, sagte Ratsherr Wolfgang Schulz.

Das eine 90-prozentige Förderung so eines gemarkungsübergreifenden Weges möglich ist, darüber informierte Borchert nun Diesdorfs Bürgermeister Fritz Kloß. Und wie Borchert mitteilte, fand Kloß diesen Hinweis super. Beide wollen ausloten, ob die Wege von Hanum bis Lindhof und weiter den Schwarzen Weg bis Diesdorf in den Genuss dieser Förderung kommen.

„Ich bin mir fast sicher, dass wir das hinbekommen, falls Diesdorf die restlichen zehn Prozent aufbringt“, sagte Borchert, der sich als Landtagsabgeordneter seiner Verantwortung für die Region bewusst ist. Während der Ratssitzung berichtete er über einen weiteren Wege-Coup. „2018 wird der Weg von Bornsen bis Lüdelsen mit Betonspurbahnen ausgebaut. Das läuft aber nicht über ein Bodenordnungsverfahren“, schmunzelte er. Dann können die Bornsener über einen direkten Weg Lüdelsen erreichen und sparen den langen Umweg über Jübar. Aber auch für die Land- und Forstwirtschaft ist diese Maßnahmen von großer Bedeutung.

Von Rüdiger Lange

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