Retter müssen weiter auf eine moderne Unterkunft warten

Boneser Gerätehaus: Neubau auf Eis gelegt

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Das alte Gerätehaus der Boneser Feuerwehr: Die Planungen für einen Neubau für die Retter des Ortes wurden erst einmal auf Eis gelegt. Ein Baustart könnte frühestens 2022 erfolgen.

Beetzendorf-Diesdorf – Bevor der Rat der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf tagt, gab es bereits eine rege Diskussion in den Ausschüssen.

Der Ordnungs- und Feuerschutzausschuss hat den Entwurf des Etats dem Rat trotz einiger Bedenken grundsätzlich zur Abstimmung empfohlen.

Fazit: Der VG-Anteil an der Investpauschale soll aufgestockt werden und der Neubau des Boneser Gerätehauses kommt wohl später als geplant.

Zumindest, so der Ausschuss, soll die 35.000 Euro teure Bauplanung für das Projekt um zwei Jahre verschoben werden. 2021, so hieß es, werden dann die Karten neu gemischt. Der früheste Baustart für das Boneser Gerätehaus wäre damit das Jahr 2022. Für 2020 eingeplant ist stattdessen die Anschaffung eines Hilfeleistung-Löschgruppenfahrzeugs HLF für die Winterfelder Feuerwehr.

Die Finanzierung des rund 460.000 Euro teuren Fahrzeugs soll mithilfe von 190.000 Euro aus Landesmitteln erfolgen. Geplant sind für die Folgejahre dann 2021 ein HLF-10 für die Beetzendorfer Truppe und später im Jahre 2022 dann ein Gerätewagen-Logistikfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr in Rohrberg. Knackpunkt im Feuerschutzausschuss war die Anhebung des VG-Anteils an der Investitionspauschale von 20 auf 80 Prozent.

Einige Mitgliedsgemeinden, so erfuhr die AZ auf Anfrage, empfinden dies wohl als zu hoch. Grundsätzlich bleibt in der VG jedoch weiterhin ein gewisser Investitionsstau. Der Planungs-, Bau- und Vergabeausschuss ließ noch kein grünes Licht für den VG-Haushaltsentwurf erkennen. Hintergrund waren auch hier die Investitionspauschale und der Investitionsstau. Angeregt wurden Sparvorschläge bei der Sanierung der Jübarer Grundschule.

Einigen Ausschuss-Mitgliedern erschienen die angesetzten 720.000 Euro für Brandschutz- und Elektrotechnik sowie Malerarbeiten als zu hoch.

VON KAI ZUBER

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