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Der Sonne Energie entlocken

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Von: Kai Zuber

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Auf einer eingezäunten Wiese stehen zahlreiche Solarmodule.
Solarparks schießen in der Region wie Pilze aus dem Boden: Auch zwischen Nipkendey und Hilmsen soll auf 33 Hektar eine Photovoltaik-Anlage wie diese mit einer Leistung von 37 Megawatt entstehen. © Kai Zuber

Der nächste Solarpark in der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf ist bereits in Planung, zumindest als Projekt-Idee des Landwirtschaftsbetriebes Wallstawe. Details dazu wurden in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates unter Vorsitz von Wallstawes Bürgermeister Ralph Jürges bekannt gegeben.

Wallstawe – Es war allerdings erst einmal eine erste Projekt-Vorstellung, wie der Ortschef betonte. Die Bürger sollen zu dem initiierten Vorhaben der GbR Wallstawe noch einmal detailliert hinsichtlich der angedachten Photovoltaik (PV)-Anlage informiert werden. Das bislang vorgestellte Konzept sieht im Groben wie folgt aus: Die Solaranlagen sollen auf landwirtschaftlichen Flächen bei zwischen Nipkendey und Hilmsen errichtet werden. Wie üblich, soll es hier offenbar auch einen Zaun als Umfriedung und einen Sichtschutz geben. Dies hängt allerdings von den Auflagen der Genehmigungsbehörde ab. Der mögliche Solarpark soll laut Ralph Jürges insgesamt eine Fläche von 33 Hektar haben. Die Gesamtleistung des Sonnen-Kraftwerkes wurde auf 37 Megawatt beziffert. Geplant werden soll das Projekt von der Firma Lunaco. Die Lunaco GmbH entwickelt, baut und betreibt seit 2007 Solarstromanlagen in Deutschland und Europa und plant und betreut darüber hinaus Projekte weltweit. Der Fokus liegt auf dem Bau nachhaltiger Solarstromanlagen für Investoren und Gebäudeeigentümer. Das Unternehmen Firma hat sich auf die Umsetzung von Großprojekten auf Dach- und Freiflächen für öffentliche Institutionen, Betriebe, Wohnungsbaugesellschaften und private Investoren spezialisiert. Eigentümer der besagten Flächen zwischen den Wallstawer Ortsteilen Hilmsen und Nipkendey ist die GbR Wallstawe zusammen mit drei weiteren Flächenbesitzern, die noch konkreter eingebunden werden sollen, erfuhr die AZ von den Planern. Das Solar-Projekt befinde sich noch in der Frühphase, hieß es. Das bedeutet, dass ein so genannter Aufstellungsbeschluss erst noch in Vorbereitung ist. Auch auf die Bürger- und Anliegerinteressen soll eingegangen werden. „Eine Einwohnerversammlung kommt also demnächst. Den Termin dafür werden wir rechtzeitig bekannt geben“, sagte der Bürgermeister. Im Rat registrierte Ralph Jürges für das Projekt erst einmal weitestgehend Zustimmung. Eine Flächenbegrenzung für solche PV-Anlagen gebe es in der Kommune bislang nicht, hieß es weiter.

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