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Beetzendorfer Park gesperrt

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Von: Kai Zuber

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Der Beetzendorfer Park mit Absperrband.
Die beiden jüngsten Orkantiefs verwandelten die zum großen Teil mit Efeu berankten Baumriesen zu echten Gefahrenquellen. Die Gemeinde Beetzendorf will das Gelände aber schnell beräumen. Außerdem soll es umgestaltet werden. Das Symbolfoto stammt aus dem November 2021. © Freier Mitarbeiter

Ein Rundgang im idyllischen Beetzendorfer Park mit der historischen Sumpfzypressenallee ist ab sofort nicht mehr möglich. „Der Beetzendorfer Park ist vorübergehend für die Öffentlichkeit gesperrt“, informierte Vize-Bürgermeister Dietmar Sommer am Freitag.

Beetzendorf – Hintergrund: Die beiden jüngsten Orkantiefs verwandelte die zum großen Teil mit Efeu berankten Baumriesen zu echten Gefahrenquellen. Sommer richtete daher einen eindringlichen Appell seitens der Kommune an Spaziergänger, das gesamte Areal zu meiden, bis die Gemeinde dort die Schäden und Gefahrenquellen beseitigt hat.

„Es ist zu gefährlich: Jederzeit können Äste herunterfallen oder auf dem durch die Nässe aufgeweichten Erdreich sogar ganze Bäume umstürzen. Die Gemeinde ist in den kommenden Tagen dabei, dort aufzuräumen“, sagte Sommer. Die Gemeinde will vermeiden, dass Bürger zu Schaden kommen.

Im Laufe dieser Woche sollen die Aufräumarbeiten beginnen. Man werde die Öffentlichkeit informieren, sobald die Gefahr vorüber ist, hieß es. Vor allem für Kinder seien die Risiken derzeit zu groß, im Park zu spielen.

In den kommenden Monaten ist die weitere Umgestaltung des gemeindeeigenen Parks geplant. Dafür wurde bereits Geld in den laufenden Haushalt eingestellt. Die Beetzendorfer Heimatfreunde organisierten schon in den vergangenen Monaten regelmäßig Arbeitseinsätze, um für die Umgestaltung die nötigen Voraussetzungen zu schaffen. Planerin Christa Ringkamp hat das Konzept für das Areal erstellt.

Von den rund 655 zum Teil recht seltenen Bäumen und Sträuchern haben nicht wenige Schäden, einige müssen sogar ganz entfernt werden, was mittlerweile bei einigen Gehölzen der Sturm besorgt hat. Über rund 40 Jahre hinweg wurde im Park nur wenig in die Pflege investiert, was sich nun ändern soll.

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