Beschluss zur öffentlichen Auslegung gefasst

Beetzendorfer Rat ebnet Weg für neues Baugebiet „Im Binnen“

Planer Olaf König
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Der Planer Olaf König stellte im Beetzendorfer Gemeinderat den Entwurf des Bebauungsplanes für das neue Baugebiet „Im Binnen“ vor.
  • Christian Reuter
    VonChristian Reuter
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Wer in Beetzendorf demnächst seinen Traum vom eigenen Haus verwirklichen will, sollte die Augen auf das neue Baugebiet „Im Binnen“ richten. Mit dem Auslegungsbeschluss hat der Beetzendorfer Gemeinderat während seiner jüngsten Sitzung den Weg für das Baugebiet mit 22 Grundstücken geebnet. Wenn alles gut läuft, könnte nach Einschätzung des Planers ab dem kommenden März Baurecht bestehen.

Die Abstimmung über die Billigung des Entwurfs und die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans „Im Binnen“ war zweimal verschoben worden, weil die Planung noch nicht fertig war. „Es hat sehr lange gedauert“, räumte denn auch Bauamts-Mitarbeiterin Birgit Izykowski ein. „Aber ich denke, dass wir jetzt auf der Zielgeraden sind.“

Beetzendorfs Bürgermeister Lothar Köppe verwies darauf, dass im Plan erst einmal nur ein Minimum an Vorgaben enthalten sei. „Wir beschließen nur eine Auslegung, wir machen den Plan für die nächsten 50 Jahre“, erklärte Köppe.

Nach Aussage von Izykowski sind ein- oder zweigeschossige Bauten möglich, als Einzel- oder Doppelhäuser. Die Größe der Grundstücke beträgt laut Köppe zwischen 500 und 1.200 Quadratmeter. Der Planer Olaf König betonte, man befinde sich noch in der Entwurfsphase: „Nach der Auslegung haben die Bürger und die Träger öffentlicher Belange noch vier Wochen Zeit, in den Planungsprozess einzugreifen.“ Das Grundgerüst stehe, auch ein Spielplatz sei vorgesehen.

Die öffentliche Auslegung solle voraussichtlich ab Mitte November bis Mitte Dezember erfolgen. Nach dieser Zeit könne der Gemeinderat eventuelle Einwände oder Hinweise bewerten und nach Abwägung noch einarbeiten – oder darauf verzichten.

Vorausgesetzt, alles verläuft ohne Probleme, könnten die Gemeinderäte frühestens im Januar den fertigen Bebauungsplan in den Händen halten, führte Birgit Izykowski aus. Dann müsse der Plan noch vom Rat beschlossen und von der Kommunalaufsicht genehmigt werden, und es würde theoretisch Baurecht bestehen. Dies könne laut Planer Olaf König voraussichtlich im März sein. Allerdings seien die 22 Grundstücke dann noch nicht vollständig erschlossen. Die Gemeinde beabsichtigt, dafür Mittel in den Haushalt für 2022 einzustellen.

Eine wichtige Frage stellte Ratsherr Jürgen Benecke: „Wie hoch werden denn die Grundstückspreise sein?“, wollte er wissen. Doch darauf konnte Izykowski keine Antwort geben. „Das wäre ein Blick in die Glaskugel“, sagte die Bauamtsmitarbeiterin.

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