Bepflanzungen sollen nutzbare Flächen verkleinern

Beetzendorf: „Unsere Friedhöfe sind alle zu groß“

Auf dem Neuen Friedhof in Beetzendorf gibt es größere freie Flächen, die aber demnächst bepflanzt werden sollen. Das Problem gebe es auf allen Friedhöfen der Gemeinde Beetzendorf, sagte Bürgermeister Lothar Köppe.
+
Auf dem Neuen Friedhof in Beetzendorf gibt es größere freie Flächen, die aber demnächst bepflanzt werden sollen. Das Problem gebe es auf allen Friedhöfen der Gemeinde Beetzendorf, sagte Bürgermeister Lothar Köppe.

Beetzendorf – Den Zustand des Neuen Friedhofs am Meisenweg in Beetzendorf kritisierte Jürgen Benecke während der jüngsten Sitzung des Gemeinderates.

Bei der Beerdigung seiner Mutter Ende Januar seien viele ältere Menschen nicht an die Gräber gekommen, weil der Erdboden so uneben gewesen sei. „Vielleicht kann man das mal begradigen“, regte das Ratsmitglied an.

Außerdem unterbreitete er den Vorschlag, den Friedhof „auf der rechten Seite“ möglichst nicht mehr zu bewirtschaften, also dort keine Beerdigungen mehr vorzunehmen. „Der Platz ist zu groß“, sagte Benecke.

„Die Gemeindearbeiter waren heute auf dem Friedhof und haben Äste beseitigt“, erwiderte Bürgermeister Lothar Köppe noch in der Ratssitzung. Die Fläche sei auch nicht mehr uneben, sondern schon vor mehreren Wochen begradigt worden.

Was die Ausdehnung der grünen Wiese auf dem Neuen Friedhof angeht, sagte Köppe: „Die Fläche ist zu groß, das stimmt. Aber wir sind da auf dem Weg, wieder Ordnung herzustellen.“ So solle eine Hecke gepflanzt werden und auch eine Begrenzung durch Buchen erfolgen.

Auf AZ-Nachfrage äußerte sich Lothar Köppe nochmals zur von Ratsherr Jürgen Benecke geäußerten Kritik. Die angesprochenen Unebenheiten seien durch die Bauarbeiten von Fremdfirmen entstanden. Da sich bei einigen Gräbern keine Angehörigen bzw. Leute, die die Grabpflege übernehmen, mehr finden ließen, habe man die Gräber einebnen müssen. „Die letzten Spuren waren zum Zeitpunkt der von Jürgen Benecke vorgebrachten Kritik schon behoben worden“, informierte der Bürgermeister.

Zum Platz auf dem Neuen Friedhof an sich sagte Köppe: „Unsere Friedhöfe sind alle zu groß, das ist überall ein Problem.“ Daher müsse die nutzbare Fläche verkleinert werden. Schließlich müssten Wiesen regelmäßig gemäht werden. Daher solle zeitnah eine Bepflanzung der Wiesen vorgenommen werden.

Außerdem informierte der Bürgermeister darüber, dass ab dem 19. März wegen Straßenbauarbeiten in der Freistraße und am Beverhol Ampeln aufgestellt werden. Dort müsse dann auch mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden. Was das Stölpenbad betrifft, teilte Köppe mit, dass die Jahreskarten erst ab dem 2. Mai verkauft werden. An diesem Tag soll die neue Badesaison nach jetzigem Stand eröffnet werden. „Ich bitte um Verständnis dafür, dass der Verkauf der Jahreskarten nicht früher möglich ist“, so Köppe.

VON CHRISTIAN REUTER

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare