Warten auf Fördermittel für Baumaßnahme geht weiter

Beetzendorf: Sportplatz wird wohl 2020 saniert

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Der Sportplatz in Beetzendorf sollte eigentlich noch in diesem Jahr saniert werden. Weil die Bearbeitung des Fördermittelantrags aber noch andauert, wird das Vorhaben wohl erst 2020 umgesetzt werden können.

Beetzendorf – Der Sportplatz in Beetzendorf wird wohl doch nicht mehr in diesem Jahr saniert. Weil der Fördermittelbescheid weiter auf sich warten lässt, muss die Baumaßnahme sehr wahrscheinlich ins Jahr 2020 verschoben werden.

Bei der jüngsten Sitzung des Rates der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf fragte Ratsherr Jürgen Benecke nach, ob denn der Fördermittelbescheid inzwischen eingetroffen sei. Dies musste VG-Bürgermeister Michael Olms erneut verneinen. Man mache weiterhin Druck bei den verantwortlichen Behörden, habe aber noch nichts erreichen können.

Ganz konkret habe sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Gnodtke mit einem Schreiben an die Bearbeiter des Förderprogramms gewandt, das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Bonn sowie das Forschungszentrum Jülich, mit der Bitte, den Fördermittelantrag so schnell wie möglich zu bearbeiten, um endlich den Bescheid zu erhalten.

Bereits im April hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Förderung von 186 kommunalen Projekten mit einem Gesamtvolumen in Höhe von insgesamt rund 300 Millionen Euro beschlossen. Die Kommunen werden im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gefördert.

95.000 Euro zugesagt

Für die Sportplatzsanierung in Beetzendorf waren 95.000 Euro zugesagt worden. Insgesamt wird die Baumaßnahme etwa 340.000 Euro kosten. Der Altmarkkreis Salzwedel und die Verbandsgemeinde als Träger des Schulsports hatten vereinbart, sich die Kosten entsprechend ihrer Schülerzahlen zu teilen. Der Kreis will 295.000 Euro und die VG 45.000 Euro übernehmen. Die Fördermittelsumme wird dann auf die Gesamtkosten angerechnet. Die Finanzierung der Sanierung sei zwar auch ohne die Förderung gesichert, hieß es im VG-Rat, aber durch die Mittel sollen die eigenen Haushalte etwas entlastet werden.

Die Arbeiten für die Baumaßnahme können allerdings erst ausgeschrieben werden, wenn der Fördermittelbescheid vorliegt. Ansonsten würden die Mittel verfallen. Apropos verfallen. Jürgen Benecke äußerte die Sorge, dass die vom Altmarkkreis zugesagten Mittel 2020 nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. Dem widersprach aber Michael Olms. Sowohl Kreis als auch VG haben nach seiner Aussage das Geld für 2019 fest eingeplant. Sollte es dieses Jahr nicht mehr ausgegeben werden, gehe es als Haushaltsrest ins Jahr 2020 über.

VON CHRISTIAN REUTER

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