Besucherzahlen steigen leicht

Bäderbilanz in der Verbandsgemeinde: Beetzendorf klar vorne

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Noch bis Ende September hat das Beetzendorfer Stölpenbad geöffnet. Durch das beheizte Becken wird dort der Spätsommer noch ausgenutzt. Das Bad hat bisher auch die meisten Besucher zu verzeichnen.

Beetzendorf-Diesdorf. Während sich die Badeanstalten in Apenburg, Dähre und Diesdorf schon in der Winterfestmachung befinden, kann in Beetzendorf noch bis Ende September geplanscht werden.

Dennoch wird in den Kommunen nun die Bilanz zur fast abgelaufenen Freibadsaison gezogen. Dabei kann das Beetzendorfer Stölpenbad die höchste Besucherzahl verbuchen. Bis Ende August wurden dort 24 641 Gäste gezählt – etwa 3500 mehr als 2014.

Auf dem zweiten Rang sortiert sich das Erlebnisbad in Diesdorf ein. Auch dort stieg die Zahl der Schwimmer deutlich an. Nach 11 275 im Vorjahr sprangen in 2014 genau 12 583 Gäste in die kühlen Fluten. Die einzigen Verluste an Badefreudigen musste das Dährer Waldbad hinnehmen. Rund 500 Gäste weniger bedeuteten am Ende eine Gesamtbesucherzahl von 9644. Aus Apenburg gibt es bisher noch keine genauen Zahlen. „Wir liegen bei etwa 8000, dass ist eine leichte Steigerung gegenüber 2014“, meint der örtliche Fördervereinschef, Jürgen Ulrich. Die Apenburger hoffen nun, dass diese Zahl in Zukunft noch deutlich steigen wird, wenn sich der Gemeinderat zu einer Beheizung des Beckens über Fernwärme durchringen kann (AZ berichtete).

Der große Vorsprung des Beetzendorfer Stölpenbades ist leicht erklärt. Dort liegt die Wassertemperatur – dank der Beheizung – konstant bei 28 Grad. Während die übrigen Bäder im durchwachsenen Juni zum Saisonstart deutliche Verluste hinnehmen mussten, waren diese in Beetzendorf viel geringer. „Auf unsere Frühschwimmer und auf die Besucher nach Feierabend kann man sich immer verlassen“, berichtete Klaus Müller vor Ort. Zudem öffnete das Bad mit neuem Sanitärtrakt bereits Mitte Mai.

Doch die anderen Bäder ziehen beim Buhlen um neue Gäste nach. In Diesdorf wird über EU-Leader-Förderung versucht, ein neues Sanitärgebäude zu errichten. Mehr als 200 000 Euro muss der Flecken dafür an Eigenmitteln aufbringen. Über das Thema will der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 15. September, beraten.

Von David Schröder

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