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Baustart für altengerechtes Wohnen in Rohrberg

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Von: Kai Zuber

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Das ehrgeizige DRK-Projekt in Rohrberg an der Breiten Straße soll im Mai/Juni mit dem Baubeginn für den Hochbau weiter gehen. Nach den erfolgten Abriss- und Erdarbeiten ruhte das Projekt mehrere Monate. © Kai Zuber

Winterruhe herrscht nach den bereits erfolgten Abriss- und Erdarbeiten derzeit noch auf der Baustelle der alten Brennerei in der Breiten Straße in Rohrberg. Aber der Schein trügt, denn hinter den Kulissen wird weiter am Gesamtkonzept gefeilt.

Rohrberg. „Die Planung für den Hochbau ist nach der mehrmonatigen Pause weiter fortgeschritten. Nun soll es im Mai/Juni mit dem Baubeginn weitergehen. Darüber bin ich wirklich sehr erleichtert“, sagte Rohrbergs Ortschefin Silke Niebur über die gute Nachricht. Zuvor habe sie mit Christian Hundt, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Altmark West mit Sitz in Klötze, als Projekt-Bauherren über die weiteren Pläne auf dem Areal an der Rohrberger Breiten Straße gesprochen.

Hintergrund: Der DRK-Kreisverband will gemäß dem ursprünglichen Projekt-Plan auf dem knapp 9000 Quadratmeter großen Grundstück einen Neubau in L-Form mit 21 altengerechten Wohnungen und zusätzlichen Tagespflegeplätzen errichten. Es soll, auch wegen des vielen Schutts und der Findlinge im Erdreich, ohne Keller gebaut werden. Demzufolge wird für den Hochbau eine Bodenplatte auf dem zuvor verfüllten Areal gegossen. Das Wohnhaus soll laut dem bisherigem Projekt zweietagig und die Tagespflege als Flachbau geplant.

Nach dem Einreichen des Bauantrages vergingen zunächst einige Monate für die Prüfung der Unterlagen. Die Einfahrt zu dem Areal soll nach rechts von der Breiten Straße aus gesehen verlegt werden. Dafür liefen bereits Abstimmungsgespräche mit der Gemeinde Rohrberg. Die Bushaltestelle soll erhalten bleiben. Die Bauzeit könnte etwa ein Jahr betragen.

Die bislang geplanten 21 Wohneinheiten gliedern sich in 19 kleine Apartments mit knapp 40 Quadratmetern Fläche und zwei größere mit rund 50 Quadratmetern. Sie verfügen gemäß des Original-Projektes über Bad, Küchenzeile und einen Balkon bzw. eine Terrasse. Für die zusätzliche Tagespflege soll eine Schwester 24 Stunden in Bereitschaft sein.

Bevor die Baugewerke starten können, muss der Vermesser seine Arbeit erledigen, und auch ein Bodengutachter muss erforderlich sein, um den Untergrund vor dem Verfüllen und dem Gießen der Bodenplatte einschätzen zu können.

Nach der Fertigstellung der Einrichtung sollen dem ursprünglichen Plan des Trägers zufolge insgesamt fünf neue Arbeitsplätze entstehen.

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