Tartanbelag fehlt

Bauarbeiten auf Beetzendorfer Sportplatz ruhen erneut – diesmal ist Corona schuld

Eigentlich sollte die Sanierung des Beetzendorfer Sportplatzes bis Ende Oktober abgeschlossen werden. Doch daraus wird nichts, denn der Tartanbelag fehlt noch. Ein Mitarbeiter der Baufirma sei positiv auf Corona getestet und deshalb die Baukolonne aus Beetzendorf abgezogen worden, informierte der Bürgermeister im Gemeinderat.
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Eigentlich sollte die Sanierung des Beetzendorfer Sportplatzes bis Ende Oktober abgeschlossen werden. Doch daraus wird nichts, denn der Tartanbelag fehlt noch. Ein Mitarbeiter der Baufirma sei positiv auf Corona getestet und deshalb die Baukolonne aus Beetzendorf abgezogen worden, informierte der Bürgermeister im Gemeinderat. 

Beetzendorf – Die Sanierung des Beetzendorfer Sportplatzes wird auch bis Ende Oktober noch nicht abgeschlossen sein. Denn der Tartanbelag fehlt noch auf der Laufbahn und dem Anlauf zur Weitsprunggrube.

„Die Sperrung des Platzes sollte eigentlich am 30. Oktober aufgehoben werden. Das hatte die Baufirma versprochen, damit das erste Heimspiel der Fußballer wieder auf dem Rasen stattfinden kann. Doch daraus wird nun doch nichts“, informierte Bürgermeister Lothar Köppe während der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Der Grund für den erneuten Stillstand der Arbeiten auf dem Sportplatz: Ein Mitarbeiter der Baufirma, die in Beetzendorf vor Ort war, sei positiv auf Corona getestet worden. „Daraufhin wurden alle Mitarbeiter abgezogen, sie werden in Berlin getestet“, sagte Köppe. Und fügte noch hinzu: Die Firma werde sich bemühen, „die Schäden in Grenzen zu halten“. „Wir müssen das akzeptieren. Es ist schade, aber es ist so“, erklärte der Bürgermeister.

In der Ratssitzung meldete sich auch Steffen Klask, der Vorsitzende des MTV Beetzendorf 1880, zum Thema Sportplatz zu Wort. „Das Spielfeld wurde etwas verrückt, dadurch konnte ein Kleinfeldplatz entstehen. Dort soll dann auch ein Volleyball-Turnier stattfinden“, berichtete er. Rasen sei bereits angesät worden. Aber: „Die Pflege war immer schon ein Problem, Anwohner fühlten sich gestört“, sagte Klask. Der Rasenmäher sei schon zwölf Jahre alt, besser wäre eine Mähroboteranlage, dann müsste man nach Aussage des Sportvereinsvorsitzenden nicht mehr über die Laufbahn fahren. Er fragte, ob eine Unterstützung durch die Gemeinde möglich sei. 2000 Euro bekomme der Verein bereits von der Sparkasse, bei der ein Antrag gestellt worden sei. Aber dies reiche noch nicht aus. „Mir liegt der Antrag vom Sportverein vor“, sagte Bürgermeister Lothar Köppe dazu. Eine Diskussion gab es während der jüngsten Gemeinderatssitzung zum Anliegen des Beetzendorfer Sportvereins nicht mehr. Ob die Sanierung des Sportplatzes noch 2020 beendet werden kann, erscheint angesichts der neuesten Entwicklungen mehr als fraglich.

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