Klettergerüst und Tischtennisplatten

Bau- und Umbauarbeiten: Ins Beetzendorfer Gymnasium wird investiert

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Der Pausenhof der Fünftklässler im oberen Teil des Geländes unweit der Mensa soll attraktiver gestaltet werden. Familie Abrokat zeigte sich vom derzeitigen Zustand wenig begeistert.

Beetzendorf. In das Beetzendorfer Gymnasium wird in den kommenden Monaten investiert. Der Hauptteil der geplanten Bau- und Umbauarbeiten soll im Sommer während der großen Ferien erfolgen.

Beetzendorfs Schulleiter Hartmut Palutke und sein junger Stellvertreter Martin Huppertz informierten die AZ auf Anfrage über die anvisierten Neuerungen.

Buswendeschleife und der Parkplatz sollen ausgebaut werden. Auch hier war es bislang zum Teil matschig für Fußgänger.

Zunächst werden im Schulhaus diverse Kabel verlegt. Ziel dieser Verkabelung, die in jeden Unterrichtsraum kommen soll, sind so genannte LAN-Anschlüsse für schnelles Internet. „Auch eine neue Brandschutzanlage soll im Sommer installiert werden“, so Martin Huppertz. Einige Türen sowie ein Teil des oberen Bereiches der Bildungseinrichtung sind Gegenstand der Modernisierungen. Auch dort stehen hauptsächlich Feuerschutz-Aspekte im Vordergrund, hieß es. Weiter geht es im Außenbereich der Schule: Der Pausenhof im oberen Teil des Geländes unweit der Mensa soll attraktiver gestaltet werden. Vor allem bei Regen ist die Hoffläche, die hauptsächlich von den Fünftklässlern genutzt wird, ein Matschfeld. „Höchste Zeit, dass sich das demnächst ändern wird“, freut sich Familie Abrokat aus dem Klötzer Ortsteil Hohenhenningen, als sie den Pausenhof beim Tag der offenen Tür des Gymnasiums besichtigte. Für die jungen Gymnasiasten soll ein Seil-Klettergerüst aufgestellt werden.

Die Pausen der älteren Schüler sollen künftig durch Sportgeräte aktiver werden. „Drei bis vier neue Tischtennisplatten aus Stein werden aufgestellt“, erklärt Huppertz weiter. Auch Sitzbänke für den möglichen Unterricht im Freien sollen aufgestellt werden. Das infrastrukturell wichtigste Vorhaben 2017 erklärte Schulleiter Palutke: Eine Buswendeschleife und der Parkplatz sollen ausgebaut werden. Derzeit hat die Bildungseinrichtung 560 Schüler und 45 Lehrer. „Damit stoßen wir schon kapazitätsbedingt an unsere Grenzen“, meint der Chef.

Von Kai Zuber

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