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Bau der Tagespflege in Rohrberg verzögert sich weiter

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Von: Christian Reuter

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Baufläche
Die alte Brennerei in Rohrberg ist längst abgerissen, die Fläche vom Schutt beräumt: Auf dem Gelände an der B 248 plant der DRK-Kreisverband Altmark West den Neubau einer Tagespflege mit altersgerechtem Wohnen. Baustart soll nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden Christian Hundt auf jeden Fall noch im Jahr 2022 sein. © Christian Reuter

Der Bau der Wohn- und Pflegeeinrichtung in Rohrberg durch den DRK-Kreisverband Altmark West verzögert sich weiter, denn die Baugenehmigung liegt noch nicht vor. Der Baustart soll nach Aussage von Christian Hundt, Vorstandsvorsitzender des Verbandes mit Sitz in Klötze, aber noch im Jahr 2022 erfolgen, teilte er am Montag, 3. Januar, auf AZ-Nachfrage mit.

Rohrberg. Die alte Brennerei an der B 248 in Rohrberg ist längst abgerissen und damit ein großer Schandfleck verschwunden (AZ berichtete). Das Gelände wurde vom Schutt beräumt. Inzwischen wuchert am vielen Stellen bereits wieder das Unkraut. Aber wohl nur vorübergehend. „Der Bauantrag läuft, wir hatten ihn bereits im Juni beim Altmarkkreis Salzwedel eingereicht“, erklärte Hundt. Die Behörde habe drei Monate Zeit gehabt, den Antrag zu prüfen. Inzwischen gebe es mehrere Nachforderungen vonseiten des Altmarkkreises, die nun vom zuständigen Planungsbüro abgearbeitet würden. Unter anderem müsse beim Denkmalschutz und der Regenwasserversickerung nachgebessert werden, führte Hundt aus.

Nach der Genehmigung des Bauantrags erfolge dann voraussichtlich zur Mitte des Jahres die Ausschreibung der Bauleistungen und dann der Bau. „Wir wollen den Baustart auf jeden Fall noch in diesem Jahr vollziehen. Wir müssen jetzt mal loslegen“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Die Vorbereitung und Planung des Neubaus werde von Marco Kelle von der Plankonzept GmbH aus Sandersdorf-Brehna erstellt. Den Bau sollen ortsansässige Firmen ausführen.

Der DRK-Kreisverband will nach Aussage von Christian Hundt auf dem rund 8.700 Quadratmeter großen Grundstück einen Neubau in L-Form mit 20 altersgerechten Wohnungen und 15 Tagespflegeplätzen errichten. Das Wohnhaus soll zwei Etagen besitzen, die Tagespflege ist als ebenerdiger Flachbau geplant. Die bestehende Einfahrt und die Bushaltestelle sollen erhalten bleiben.

Laut Hundt werden die altersgerechten Wohnungen eine Größe von 40 Quadratmetern haben. Gedacht seien sie für Senioren, die dann auch die benachbarte Tagespflege des DRK nutzen können. Eine Pflegestufe sei aber „keine zwingende Bedingung“, um eine Wohnung zu erhalten. Der Vorstandsvorsitzende gibt für das Projekt als „grobe Kostenschätzung“ rund vier Millionen Euro an. Davon werde der DRK-Kreisverband etwa 500.000 Euro selbst finanzieren, und die Restsumme komme aus Krediten.

Durch den Neubau sollen fünf neue Arbeitsplätze entstehen. Derzeit beschäftigt der DRK-Kreisverband laut Christian Hundt 82 Mitarbeiter.

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