Bürgermeisterin Ninett Schneider: „Wir brauchen 14 Tage Vorlauf“

Badsaison im Raum Beetzendorf-Diesdorf: Warten auf grünes Licht aus Berlin

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Baderegeln in Corona-Zeiten: Falls der Saisonstart kommen sollte, hoffen die Betreiber auf Rücksichtnahme.

Apenburg / Dähre – Günstiges Wetter mit warmen Sonnentagen hat es bereits im April gegeben. Jetzt im Mai startet vielerorts die Freibadsaison. In der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf werden trotz der sogenannten Corona-Krise die nötigen Vorbereitungen getroffen.

Am Sonnabend, 23. Mai, soll das Dährer Waldbad offiziell in die neue Saison starten. Doch ob das angesichts der Pandemie etwas wird, gilt noch nicht als sicher.

„Wir rechnen ohnehin nur mit einer verkürzten Saison und hoffen zumindest auf einen Badebetrieb zu den Sommerferien“, sagte Dähres Bürgermeister Bernd Hane. Die Becken im Waldbad sind sauber geputzt. Viele Helfer des Waldbadvereins haben auch dieses Mal wieder ihre volle Unterstützung für die beliebte Freizeiteinrichtung gezeigt. Die Gemeinde Dähre hat den Kauf dreier Chlor-Dosierungspumpen für insgesamt rund 7500 Euro ermöglicht.

Darüber hinaus fallen die üblichen Reparaturen an. Außerdem werden die sanitären Anlagen weiter renoviert (wir berichteten). Wenn die Situation es hergibt, wird in Dähre über Pumpen das Brunnenwasser in die Becken eingelassen. Die Freibäder in der VG sind also bereit für den Saisonstart. „Wir warten auf grünes Licht aus Berlin, welches hoffentlich dieser Tage kommen wird“, sagte Apenburg-Winterfelds Bürgermeisterin Ninett Schneider. Ähnlich äußerte sich ihr Amtskollege Lothar Köppe aus Beetzendorf, der ebenfalls für einen reibungslosen Saisonstart im Stölpenbad alles Nötige veranlasst hat.

„Wir brauchen allerdings für unser Apenburger Waldbad eine Vorlaufzeit von etwa zwei Wochen, nachdem wir das offizielle Okay haben“, so Schneider. Dennoch wollen auch die Apenburger bereit sein, wenn der Startschuss fällt. Die Arbeitsteilung mit dem Apenburger Waldbad-Förderverein sei vereinbart, die technischen Voraussetzungen gegeben, hieß es. „Ich hoffe nur, dass alle Nutzer und Badegäste ein Einsehen zu den möglichen Corona-Einschränkungen samt der geltenden Abstandsregeln im Bad haben, sich alle vorbildlich verhalten und die Erwachsenen den Kindern mit gutem Beispiel vorangehen. Genug Platz und Raum für den nötigen Abstand haben wir ja in Apenburg“, so die Ortschefin.

Thema der jüngsten Ratssitzung des Fleckens Apenburg-Winterfeld war auch der Erwerb eines kommunalen Rasentraktors als überplanmäßige Haushalts-Ausgabe. Möglich wurde dies wegen eines Restbetrages bei der Finanzierung des Winterfelder Gesundheitszentrums an der B 71.

VON KAI ZUBER

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