Betrieb in Tangeln möchte in bessere Speicher investieren

Ausbau der Biogasanlage

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Die Biogasanlage in Tangeln soll schwerpunktmäßig in den Bereichen Lagerung und Effizienz modernisiert werden. 

was Tangeln. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Beetzendorf stand auf der Tagesordnung auch der Beschluss zur Aufstellung eines vorhabenbezogenes Bebauungsplanes der Biogasanlage Tangeln.

Aus diesem Grund war Christian Raapke vom Landwirtschaftlichen Unternehmen Tangeln dabei, um über die Planungen zu informieren. Neben Ackerbau und Tierhaltung betreibt der Betrieb eine Biogasanlage, die Strom und Wärme erzeugt. 

„Wir sind zufrieden mit der Wirtschaftlichkeit. Also wollen wir alles so weiterführen“, erklärt Raapke. Man reagiere mit dem Bebauungsplan insbesondere auch auf die Gesetze, wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Das fordert eine nur noch bedarfsgerechte Netzbereitstellung. Deshalb liegt der Fokus auf Lagerung und Effizienz. So soll der Gasspeicher vergrößert werden. Zudem ist ein zusätzlicher Wärmespeicher geplant und eine neue Gärungsanlage soll auf die neue Düngeverordnung reagieren, damit länger gelagert werden kann. Durch die neuen Baumaßnahmen soll die Anlage nicht mehr Strom produzieren, beschrieb Raapke. Man wolle die vorhandene Stromleistung von rund 9,2 Gigawattstunden im Jahr halten. Denn mehr würde wirtschaftlich nicht viel bringen, da durch die Gesetzeslage zu viel Strom, der nicht im Netz benötigt wird, schlecht beziehungsweise gar nicht vergütet wird. 

Der Gemeinderat hörte den Ausführungen von Raapke aufmerksam zu und stimmte einstimmig der Vorlage zu. „Es wurden schon Gespräche geführt, aber ,in Stein gemeißelt’ ist noch nichts. Der Bebauungsplan ist ein Startschuss. Der Anfang ist damit gemacht“, so Raapke abschließend.

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