Gemeinde Jübar nimmt Kahnberghalle von Verbandsgemeinde zurück

„Aus Solidaritätsgründen“

Die Kahnberghalle in Jübar: Zwei Jahre lang war sie in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf. Nun hat die Gemeinde Jübar in Absprache mit der VG die Rückübertragung beschlossen.

Jübar. Die Gemeinde Jübar wird ab dem kommenden Jahr wieder Eigentümer der Kahnberghalle in Jübar. Ein entsprechender Beschluss zur Rückübertragung wurde während der Sitzung des Gemeinderates am Montagabend getroffen.

Rückblick: Die Jübarer Sporthalle ist eine von drei Hallen, die im Zuge der Bildung der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf vor knapp zwei Jahren in die Trägerschaft der VG überging. Ebenso wie die Sporthalle in Apenburg und die der Grundschule Beetzendorf. Diese Einrichtungen gelten aufgrund der Schulstandorte als überörtliche Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen. In Gemeindehand sind nach der VG-Gründung dagegen die Sporthallen in Kuhfelde und Diesdorf geblieben. In Jübar war es im Laufe der Zeit zu Problemen bei der Abrechnung der Betriebskosten gekommen. Nach Ansicht der VG diene die Sporthalle in erster Linie dem FC Jübar / Bornsen und nicht dem Schulsport (wir berichteten).

Jübars Bürgermeister Carsten Borchert betonte beim Verlesen des Beschlusses, dass die Gemeinde die Halle „aus Solidaritätsgründen übernimmt“, obwohl sie dazu rechtlich nicht verpflichtet sei. Der Gemeinderat habe sich zu diesem Schritt in mehreren nichtöffentlichen Beratungen durchgerungen. Wie Carsten Borchert erklärte, sollen auf Vorschlag der VG die drei in Gemeindehand befindlichen Sporthallen in Bezug auf die Abrechnung des Kindersports gleich behandelt werden.

Während ihrer Sitzung am Mittwochabend bestätigten die Mitglieder des Verbandsgemeinderates den Beschluss zur Kahnberghalle.

Von Matthias Mittank

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