Kita-Neubau ohne Termindruck

Aufatmen in Wallstawe

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Die Bodenplatte der künftigen Kita Wallstawe ist gegossen. Nach der Fristverlängerung in den Förderrichtlinien können nicht nur die Bauleute vor Ort aufatmen.

zu Wallstawe. Auf der Kita-Baustelle in Wallstawe herrscht nach Bekanntwerden der Änderungen in den Förderrichtlinien zum Krippenausbau eine große Erleichterung. Denn: Der Fertigstellungstermin für den Rohbau zum 31. Dezember ist damit vom Tisch.

Dieser Termin wäre definitiv unter keinen Umständen zu halten gewesen, hieß es seitens der Bauleute vor Ort. In diesem Falle wäre der Beetzendorfer Verwaltung selbst die Mini-Förderung in Höhe von 113 000 Euro für das Projekt flöten gegangen, wenn der Bund auf den Rohbau-Fertigstellungstermin an Silvester gepocht hätte.

So gesehen, sind die Bauherren um VG-Bürgermeisterin Christiane Lüdemann noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Das Vorhaben hätte ansonsten zu 100 Prozent per Kredit finanziert werden müssen. Hintergrund: Spät kam der VG-Ratsbeschluss zu dem Neubau in Wallstawe; lange dauerten im Vorfeld die Planungen. Sie zogen sich bis zum Herbst hin. Ende Oktober gab es grünes Licht für den Abriss der alten Grundschule. Nach dem Guss der Bodenplatte, so betonten Bauexperten, muss dessen Beton erst abbinden, bevor darauf gemauert werden kann. „Werden diese Zeiten nicht eingehalten, kommt es zu Setzrissen im Mauerwerk“, so die Bauleute. Nun hoffen die Facharbeiter vor Ort auf milde Temperaturen und einen „gnädigen Petrus“. Insgesamt profitieren landesweit 7,5 Prozent der Anträge auf Krippenförderung von der im Bundestag beschlossenen Fristenverlängerung in den Förderrichtlinien. Darunter fällt auch die Maßnahme in der Kita Jübar. Dort gibt es rund 6500 Euro Zuschuss zur Sanierung des Sanitärbereiches (wir berichteten). Die künftige Kita Wallstawe soll auf rund 450 Quadratmetern Fläche gebaut werden. Die Tagesstätte ist ausgelegt für rund 35 Kinder – 16 davon im Krippenbereich.

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