Tiere wurden aus Stapen abtransportiert / Neuer Hof wartet / Veterinäramt begleitete die Aktion

Arme Schweine: Bei minus 15 Grad zum Stall

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Helfer von Rüsselheim, Animal Peace und aus Stapen trieben die 129 Schweine des Vereins Rüsselheim gestern auf den Transporter. Die Tiere kamen nach Brandenburg.

ha Stapen. Die Schweine des Vereins Rüsselheim wurden gestern wie angekündigt (wir berichteten) abtransportiert. Mit Helfern von Animal Peace um Reinhold Kassen und unter den Augen des Kreisdezernenten Hans Thiele und Dr.

Susanne Lehner vom Veterinäramt wurden die 129 Tiere bei minus 15 Grad aufgeladen und zu einem Hof im Berliner Umland gebracht, wo sie künftig in einem unbeheizten Stall leben werden, was die Behörden vor Ort genehmigten.

Bilder von der Befreiungsaktion

Schweinedrama in Stape hat ein Ende

Die Ställe in Stapen waren auf Anordnung des Altmarkkreises auf 15 Grad geheizt worden. „Eine zweite Rettung“, nannte Reinhold Kassen den Transport, da die Schweine zuerst nicht mehr auf einem Hof bei Augsburg leben konnten, aber auch nicht in Stapen bleiben durften.

Der Verein Rüsselheim hatte einen Großteil der Tiere für rund 22 000 Euro gekauft, die anderen waren schon vorher Vereinseigentum, und ließ sie am 28. Dezember nach Stapen bringen. Dort hatte man ursprünglich mit nur 30 Tieren gerechnet. Die Ställe erwiesen sich als ungeeignet, was das Salzwedeler Veterinäramt auf den Plan rief, das Heizen und eine geeignete Unterbringung an anderem Ort anordnete.

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