Bürger können bestimmte Abfälle kostenlos abgeben

Apenburger Wertstoffhof ab 4. Mai geöffnet

Einweihung Wertstoffhof in Apenburg
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Der Wertstoffhof in Apenburg wurde am Freitag, 30. April, eingeweiht (v.l.): Steffen Romatschke, Geschäftsführer Deponie GmbH Altmarkkreis Salzwedel, Stefan Volber, Technischer Leiter des Unternehmens, Ninett Schneider, Bürgermeisterin der Gemeinde Apenburg-Winterfeld, Planer Sören Gast. Für die Bürger ist der Wertstoffhof ab Dienstag, 4. Mai, geöffnet.
  • Christian Reuter
    vonChristian Reuter
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Der neue Wertstoffhof der Deponie GmbH in Apenburg öffnet am Dienstag, 4. Mai, für die Allgemeinheit seine Tore. Bürger aus dem Altmarkkreis haben dadurch nun die Möglichkeit, auf dem Gelände an der Badeler Straße ihre Grünabfälle, Elektroschrott, Haushalts- und Kühlgeräte, Papier und Pappe kostenfrei zu entsorgen.

Der offizielle Regelbetrieb beginnt am Dienstag, 4. Mai, um 14.30 Uhr. Künftig ist der Wertstoffhof dann immer an zwei Tagen in der Woche, und zwar dienstags von 14.30 bis 16.30 Uhr sowie sonnabends von 8.15 bis 12 Uhr, für die Abfallentsorgung geöffnet. Ein Mitarbeiter der Deponie GmbH wird während der Öffnungszeiten vor Ort sein.

„Nun haben wir Wertstoffhöfe in Diesdorf, Klötze, Arendsee, Kalbe/Milde und Apenburg sowie Abfallwirtschaftshöfe in Cheine und Gardelegen“, erklärte Steffen Romatschke. Im Durchschnitt seien es nur 15 Kilometer bis zur nächsten Annahmestelle. „Der Altmarkkreis Salzwedel ist somit größtenteils flächendeckend abgedeckt. Wir würden uns freuen, wenn der Wertstoffhof genauso gut angenommen wird wie die anderen Höfe“, wünscht er sich weiterhin.

Steffen Romatschke appelliert aber auch an die Bürger, keine Abfälle vor dem Tor abzulegen. Schließlich werde der Wertstoffhof von der Allgemeinheit getragen und über die Abfallgebühren finanziert.

So sieht Ordnung aus: Für den Müll stehen verschiedene Container und andere Behälter mit definierten Sammelgruppen zur Verfügung.

Die offizielle Einweihung des Wertstoffhofes gab es bereits am Freitag, 30. April, dazu waren unter anderen der Geschäftsführer der Deponie GmbH, Steffen Romatschke, und die Bürgermeisterin des Fleckens Apenburg-Winterfeld, Ninett Schneider, nach Apenburg gekommen.

„Wir sind als Gemeinde froh, dass wir hier wieder Ordnung hineinbekommen haben. Auch die Bürger sind positiv überrascht“, sagte Schneider. Zuvor sei das Gelände „eine wilde Abladestelle“ gewesen, wie Stefan Volber, der Technische Leiter der Deponie GmbH, erklärte. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass der Wertstoffhof nur für die Bürger, also für private Personen, gedacht sei, und damit nicht für die gewerbliche Anlieferung von Abfällen.

„Wir müssen aufpassen, dass das keine Müllhalde wird. Der Müll wird regelmäßig abgeholt“, betonte daher auch Romatschke. Die Deponie GmbH habe eine fünfstellige Summe in den Wertstoffhof investiert. „Und vor allem viele Nerven. Die Planer hatten ihre Freude, das war schon eine Herausforderung“, sagte der Geschäftsführer. Mit den Bauarbeiten war im letzten Sommer begonnen worden. Etwa 300 bis 350 Tonnen an Material seien laut Romatschke auf den Boden gekommen. Wegen der Corona-Pandemie habe es Verzögerungen gegeben.

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