Förderverein und Kommune sorgen für reibungslosen Betrieb / DLRG stärkt ihnen den Rücken

Apenburger Waldbad startet in die Saison

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Starkes Team im Apenburger Waldbad: Bürgermeisterin Ninett Schneider (3.v.l.) stimmt mit den Rettern und Helfern um Dirk Rydzynski (4.v.l.) die Planung für die Saison ab.

Apenburg – Pünktlich mit der neuen Hitzewelle nach fast einem Monat Frühjahrskälte startete am Sonnabend um 11 Uhr das Apenburger Waldbad in die neue Saison. Förderverein und Kommune sorgen für einen reibungslosen Betrieb.

Die Diesdorfer Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), mit Daniel Leitloff an der Spitze, stärkt den Apenburger Helfern um Schwimmmeister Patrick Westedt den Rücken.

Für sauberes Wasser sorgt in Abstimmung mit dem zuständigen Umweltamt die neue Aktivkohle-Filter-Anlage, die zunächst einen Testmodus über die Saison durchläuft. Demnach geschaltet ist ein Filter-Rückspülbecken.

Hintergrund: Die Apenburger Wasserwerte waren im Vorfeld nicht so günstig, aber mit der Beprobung der neuen Technik sei das Amt zufrieden, hieß es am Sonnabend seitens der Apenburg-Winterfelder Bürgermeisterin Ninett Schneider.

Die Ortschefin stimmte sich vor Ort mit Fördervereinschef Dirk Rydzynsky und Nils Leitloff über das Saisongeschehen ab. Die Arbeit der vier Rettungsschwimmer wird Leitloff koordinieren. Wer noch Saisonkarten braucht, der kann diese unter anderem in der Apenburger Landbäckerei erwerben. Tageskarten gibt es wie üblich an der Kasse oder direkt beim Bad-Personal.

Für sauberes Wasser sorgt in Abstimmung mit dem Umweltamt die neue Aktivkohle-Filter-Anlage.

Der Förderverein war im Vorfeld wieder sehr rege und bei vielen Arbeitseinsätzen aktiv. Neben einem neuen Zaun und dem gestrichenen Nichtschwimmerbecken, punkten zum Saisonstart ein renoviertes Kassenhäuschen, ein verschönerter Eingangsbereich sowie neue Beckenränder aus witterungsbeständigem Granitstein. Um die Installation der Filtertechnik hatte sich Ulf Lühmann umfänglich gekümmert.

Das Apenburger Waldbad stammt aus den 1950er Jahren und wurde im Rahmen des damaligen nationalen Aufbauwerkes in Eigenleistung von den Einwohnern errichtet. Wie Bürgermeisterin Ninett Schneider der Altmark-Zeitung mitteilte, ist das Bad Wochentags in der Schulzeit von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

An Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien ist die Einrichtung dann von 11 bis 19 Uhr offen. Für Schulen, Kitas und größere Gruppen können nach Vereinbarung und in Absprache besondere Termine und Zeiten gelten.

VON KAI ZUBER

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