Startschuss fällt Ende Mai / Baufreiheit an der Vorderstraße ist gegeben

Apenburger Nadelöhr wird endlich entschärft

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Das Apenburger Nadelöhr an der Kreuzung in der Ortsmitte wird entschärft. Die Baufreiheit ist gegeben. Ende Mai sollen die Bagger an dem Knotenpunkt der Landesstraßen 11 und 1 anrollen. 

Apenburg. Auf diese gute Nachricht haben nicht nur die Apenburger, sondern auch alle Verkehrsteilnehmer des Durchgangsverkehrs zur Bundesstraße 71, nach Cheinitz, Winterfeld und in Richtung Beetzendorf, Diesdorf sowie Klötze lange gewartet: Das Apenburger Nadelöhr an der viel befahrenen Kreuzung in der Ortsmitte wird endlich entschärft.

Die Baufreiheit an der Vorderstraße ist gegeben. Bereits Ende Mai sollen die ersten Bagger an dem Knotenpunkt der Landesstraßen 11 und 1 anrollen. Die Kommune Apenburg-Winterfeld hatte im Vorfeld ihre Hausaufgaben gemacht. Erst konnte das Haus „Glupes Erben“ abgerissen werden, dann verschwand auch das Haus „Jäger“.

Nun soll laut der zuständigen Landesstraßenbaubehörde das einstige Nadelöhr großzügig ausgebaut werden, sodass sich am Ende auch große Fahrzeuge ohne Probleme begegnen können. Wie die Altmark-Zeitung erfuhr, soll der Ausbau am Montag, 28. Mai, beginnen. Bis zum gestrigen Dienstag, 10. April, lief die Ausschreibung.

Geplant ist die Erneuerung der Fahrbahn von der Purnitz-Brücke bis zur ehemaligen Sparkasse in der Vorderstraße sowie bis etwa zur Kurve am Grundstück Rieseberg am Lindenwall. Gemäß der Ausschreibung sollen 1450 Quadratmeter Bitumen, 250 Kubikmeter Frostschutz und 230 Kubikmeter Schotterschicht verbaut werden. Zudem werden 16 Straßenabläufe und acht Betonschächte integriert. Die Regenentwässerung soll vom Alten Tor bis zum Wallgraben erfolgen. Dazu werden 85 Meter 300er Betonrohre und 210 Meter 500er Rohre unterirdisch verlegt. Der vorhandene Regenwasserkanal soll erweitert werden, so die Planer. Weil nun durch den Häuserabriss genügend Platz vorhanden ist, können am ehemaligen Nadelöhr 300 Meter lange Gehwege sowie eine Fußgänger-Querung gebaut werden. Zudem sind 365 Meter Bordstein-Anlagen mit zweireihiger Pflasterung geplant.

In der Bauphase, die laut Plan bis Ende August andauern wird, ist der gesamte Bereich voraussichtlich voll gesperrt. Über die genaue Umleitungsstrecke wird die Landesstraßenbaubehörde rechtzeitig informieren, hieß es. Wahrscheinlich ist eine Umfahrung Apenburgs über die Ortschaften Rittleben, Siedentramm und Brüchau.

Von Kai Zuber

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