„Gefahr im Verzug“

Anwohner von Hohentramm weisen auf Probleme hin

Einwohner sind mit dem Ortsbild von Hohentramm zum Teil unzufrieden. Sie kritisierten auch ungepflegte Gossen und Regeneinläufe.
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Einwohner sind mit dem Ortsbild von Hohentramm zum Teil unzufrieden. Sie kritisierten auch ungepflegte Gossen und Regeneinläufe.

Hohentramm – Die Gosse ist noch heute voller Herbstlaub, der Regenwasserkanal verstopft und ein Anwesen an der Dorfstraße in Hohentramm unweit der Kirche eine Gefahr für spielende Kinder. Dieser Ansicht sind Einwohner von Hohentramm. „Hier ist eindeutig Gefahr im Verzug.

Das baufällige Grundstück ist für Jedermann frei zugänglich. Es ist nicht nur eine Gefahr für spielende Kinder, sondern für alle Bürger“, sagt Christoph Lüders und zeigt auf das marode Anwesen.

Der Eigentümer wohnt laut Lüders in Niedersachsen, aber kümmere sich aus seiner Sicht nicht ausreichend um das Grundstück. Die Anwohner von Hohentramm machten bereits mehrmals auf die Probleme in der Beetzendorfer Gemeindeverwaltung sowie beim Bau- und Ordnungsamt der Verbandsgemeinde aufmerksam –  aber es sei nichts passiert.

„Wenn sich hier erst ein Kind verletzt, dann ist das Geschrei groß. Deswegen möchten wir uns jetzt einmal auf diesem Wege an alle Verantwortlichen wenden, um auf unsere Probleme hier im Dorf aufmerksam zu machen“, betont Lüders im AZ-Gespräch. Bereits seit Jahren wirke das Grundstück Nummer 10 verwahrlost.

„Und dann gibt es da noch einige Bürger, die ihrer Reinigungspflicht entlang der Gosse nicht nachkommen. So etwas ist nicht schön für das Dorfbild. Hier sollte endlich die Verwaltung in Beetzendorf tätig werden und diese Anlieger noch einmal auf ihre Pflichten hinweisen“, sagte Christoph Lüders.

Er befürchtet, dass der Regenwasserkanal an dieser Stelle komplett zu verstopfen droht. Dies sollte von den entsprechenden Stellen geprüft werden. Das erwähnte Grundstück gelte es mit einem Zaun gegen Gefahren zu sichern und dem Eigentümer alle Kosten in Rechnung zu stellen, fordern Einwohner. „Manchmal scheint sich jemand zu kümmern, aber passieren tut dann letztlich doch nichts. Wir anderen Bürger müssen doch auch unsere Anwohnerpflichten erfüllen“, ärgert sich Christoph Lüders über die Verwaltung.

VON KAI ZUBER

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