Waddekath wird als „heißer Endlager-Kandidat“ gehandelt

Angst vor Atommüll

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Der Salzstock unter Gorleben ist out, als mögliches Atommüll-Endlager wird ein alter Salzstock bei Waddekath gehandelt, der schon mehrfach im Gespräch war.

Waddekath / Rade. Nach der Amtsübernahme der neuen rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen unter Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) geht in Waddekath erneut die Atommüll-Angst um.

Hintergrund: Die neue Regierung hatte sich bereits im Zuge der Koalitionsverhandlungen aus geologischen Gründen gegen ein Atommüll-Endlager in Gorleben ausgesprochen. In den kommenden Monaten wird also bundesweit nach einem neuen geeigneten Endlager gesucht. Als „heißer Kandidat“ für ein solches Endlager wird hier unter anderem ein alter Salzstock bei Waddekath gehandelt, welcher schon mehrfach im Gespräch war. Er befindet sich in etwa 3000 Metern Tiefe.

„Wir Bürger sollten jetzt sehr wachsam sein, denn nicht umsonst gab es im Sommer vergangenen Jahres in und um Waddekath umfangreiche Vermessungen“, sagte Uwe Körner. Der Waddekather saß mehrere Jahre im Diesdorfer Gemeinderat und kennt das „alte Problem“. Nicht umsonst gab es aus seiner Sicht diese Vermessungstrupps an der Straße nach Haselhorst, um Waddekath und am Forst Vier.

Von Kai Zuber

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