Winterfelder Soldatengräber im Fokus

„Angemessen und würdevoll“

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Diese Sammelgrabstelle an der Winterfelder Friedhofsmauer soll würdevoll gestaltet werden. Von den acht Gefallenen des Zweiten Weltkriegs konnten nun die Namen ermittelt werden.

Winterfeld. Bei den älteren Winterfeldern haben sich die Gefechte kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute ins Gedächtnis eingebrannt. Anfang April 1945 ging es auch in der Ortslage noch einmal heiß her.

Von diesen harten Feuergefechten übrig geblieben sind heute nur noch Gräber. Als stiller Mahner steht daher die Sammelgrabstätte an der Winterfelder Friedhofsmauer. Sie erinnert an das Gefecht am 12. April 1945 in Winterfeld, als die Amerikaner aus Richtung Beetzendorf gen Osten vorrückten.

Bei den Kämpfen kamen acht deutsche Soldaten ums Leben. Alle fanden hier ihre letzte Ruhestätte. „Dieses Grab ist inzwischen fast 70 Jahre alt und entsprechend sind Umrandung, Beton und Kreuz in sehr schlechtem, unansehnlichen Zustand“, sagt Ninett Schneider.

Von Kai Zuber

Mehr dazu lesen Sie am Freitag in der AMZ.

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