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Süßer Nektar vom Grünen Band: Die Honigbrause ist der Renner

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Von: Kai Zuber

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Zwei gutgelaunte Frauen halten dem Fotografen zwei Honiggläser entgegen.
Andrea Grieskamp aus Waddekath und Anke Jordan aus Wendischbrome (r.) vom diesjährigen Neuimkerkurs präsentieren ihren cremigen Bienenhonig direkt vom „Grünen Band“. © Kai Zuber

Seit dem Fall des eisernen Vorhangs hat die Naturschutzorganisation BUND im einstigen Niemandsland der innerdeutschen Grenze eines der größten und bedeutendsten Naturschutzprojekte geschaffen. Gleichzeitig trug sie zum Erhalt einer Erinnerungslandschaft bei. In dieser Idylle hat die Jungimkerin Andrea Grieskamp den wohlklingenden Slogan „Honig vom Grünen Band“ aufgegriffen und auf ihre Gläser mit dem leckeren Bienennektar geklebt.

Ein Bienenschwarm fliegt vor zwei hölzernen Bienenstöcken herum.
Vor der Honigernte müssen die Bienen aus Waddekath erst einige tausend Flugminuten am „Grünen Band“ zurück legen. Doch das Ergebnis ist die Mühe wert. © Kai Zuber

Waddekath – „Dieses Mal ist besonders der Raps schön cremig geworden“, schwärmt Grieskamp. Und Pferdezüchter Heiko Koch meint scherzhaft: „Den kann ich ja dann besonders günstig bekommen, denn die Bienen holen ihren Nektar meistens von den Blüten auf meinen Grünflächen.“ Erst vor wenigen Jahren hat Andrea Grieskamp mit dem Imkern begonnen. Von Null auf Hundert in nur drei Jahren schaffte sie es mit ihrem neuen Hobby. Knapp 50 Kilo Honig erntete sie bereits in der ersten Bienensaison. Angefangen hatte alles über den Beetzendorfer Imkerverein und die Volkshochschule. „Dann habe ich einen Kurs absolviert und losgelegt“, erzählt Andrea Grieskamp. Sie wurde Vereinsmitglied und erfuhr dadurch große Unterstützung durch die „alten Hasen“. Und das schönste: Seit diesem Sommer hat Andrea Grieskamp sogar das altmärkische „Patent“ auf erfrischende Honigbrause vom „Grünen Band“. Und so wird’s gemacht: 1 Glas Honig mit 250 ml Zitronensaft zu Sirup verrühren und kalt stellen (hält drei Wochen im Kühlschrank). Nach Belieben etwas ins Glas geben und danach mit kaltem Mineralwasser auffüllen. Wohl bekomm´s.

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