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Am 2. Juli soll im Diesdorfer Erlebnisbad groß gefeiert werden

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Von: Christian Reuter

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Freibad in Diesdorf
Das 111-jährige Bestehen des Diesdorfer Freibades soll am 2. Juli groß gefeiert werden. Darauf hat sich der Sozial- und Kulturausschuss während seiner jüngsten Sitzung am Dienstag, 15. März, verständigt. © AZ-Archiv / Kai Zuber

Das 111-jährige Bestehen des Diesdorfer Erlebnisbades soll am Sonnabend, 2. Juli, groß gefeiert werden. Darauf hat sich der Sozial- und Kulturausschuss des Fleckens Diesdorf während seiner jüngsten Sitzung am Dienstag, 15. März, verständigt. „Ziel muss es sein, das Bad wieder attraktiver zu machen und mehr Leute ins Bad zu holen“, sagte die Ausschussvorsitzende Angelika Scholz.

Diesdorf. „Wenn Dähre das schafft, dann müssen wir das doch auch schaffen“, ergänzte Scholz. Über den Termin der Feier waren sich die Ausschussmitglieder recht schnell einig. Der 2. Juli wurde als gut geeignet angesehen, weil er noch vor dem Beginn der Sommerferien in Sachsen-Anhalt (ab 14. Juli) liegt.

Im Freilichtmuseum, das sich nur einen Steinwurf entfernt vom Freibad befindet, soll allerdings schon am 15. Mai eine Veranstaltung zum 111-jährigen Bestehen des Bades stattfinden. „Das ist für uns noch zu früh, da wissen wir nicht, ob man dann schon baden gehen kann“, stellte Scholz fest.

Die Feier am 2. Juli soll auch dazu genutzt werden, um den langjährigen Bürgermeister Fritz Kloß zu verabschieden und den neuen Bürgermeister Daniel Rieck zu begrüßen. Rieck wird das Amt am 5. Juli übernehmen.

Angelika Scholz wies darauf hin, dass bis zum Festtermin kein großes Zeitfenster mehr bleibe und es in Diesdorf auch keine Ortsgruppe der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) mehr gebe.

Welche Ideen für das Fest gibt es? Es könnte ein Volleyballturnier ausgetragen werden, zumindest sollte der Sportverein etwas auf die Beine stellen, hieß es. Abends könnte ein DJ für Stimmung auf dem Freibadgelände sorgen, aber auch am Nachmittag soll es Musik und Unterhaltung geben. In das Fest mit einbezogen werden sollen auch die Feuerwehren und der Kindergarten. „Vielleicht könnte es ja eine Bastelstraße geben“, meinte die Ausschussvorsitzende. Bürgermeister Fritz Kloß schlug vor, Kuchen zu verkaufen und den Erlös für die Ukraine zu spenden. „Das können wir schon am 1. Mai machen“, erwiderte Scholz. Großen Anklang in der Runde fand die Idee, am Abend des 2. Juli ein Open-Air-Kino zu veranstalten. Kloß meinte, einen Film könne man bereits am Vorabend zeigen. Dann müsste der DJ am 2. Juli nicht das Abspielen der Musik beenden, wenn der Filmabend beginnen würde. Bis zum Sommer bleibt nun noch etwas Zeit, um Absprachen zu treffen und Verträge abzuschließen.

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