Chance und Herausforderung zugleich

Altmark: Zweckverband Breitband zeigt Möglichkeiten der Digitalisierung auf

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Altes und Neues zusammengebracht: Im Diesdorfer Freilichtmuseum hatte der Zweckverband Breitband Altmark ein Themencafé organisiert.

Altmark / Diesdorf – Die Frage „Breitband und dann?“ ist eine der häufigsten, die dem Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) gestellt wird. „Wir klären die Nutzer permanent darüber auf, was unser leistungsfähiges Netz für digitale Möglichkeiten bieten wird.

Das ist weit mehr als nur der private Bereich des Internets. Insbesondere geht es darum, unsere Region fit für Themen wie die zukünftige medizinische Versorgung und die digitale Bildung zu machen“, erläutert ZBA-Geschäftsführer Andreas Kluge.

Um weiter für das Thema Digitalisierung zu sensibilisieren, hat der Verband nun Bürgermeister und Wirtschaftsförderer der altmärkischen Kommunen sowie Vertreter der altmärkischen Wirtschaft gemeinsam mit dem Partnernetzwerk Wirtschaft 4.0 zu einem Themencafé ins Diesdorfer Freilichtmuseum eingeladen. Unter dem Motto „Wirtschaft 4.0 im ländlichen Raum – Breitband macht’s möglich“ ging es vor allem darum, Interessierte aus der Region für die Möglichkeiten einer Breitbandversorgung zu begeistern.

An vier Thementischen gab es tiefere Einblicke in einzelne Bereiche. Am ersten Tisch „Digitales Marketing – Mehr als nur eine Internetseite“ überraschte Daniel Krüger von der Agentur „Korrektur NachOben“ mit sieben Thesen des digitalen Marketings.

Über Erfahrungen mit digitalen Vertriebskanälen wurde am zweiten Thementisch unter anderem vom Klötzer Algenfarm-Geschäftsführer Jörg Ullmann berichtet. Projektleiterin Theresia Laske stellte zudem die neue Handelsplattform „HalloAltmark“ vor, die in Zusammenarbeit mit der Hochschule Magdeburg-Stendal erarbeitet wurde.

Wie eine ideale Balance zwischen Arbeit und Privatleben erreicht werden kann, zeigten am Thementisch „Mobiles Arbeiten dank Breitbandinfrastruktur“ unter anderem Sebastian Marschall von der RKW Sachsen-Anhalt GmbH und Siegfried Simolke von der Agentur „Fachkraft im Fokus“ auf.

Über Ansätze, wie Digitalisierung E-Mobilität und Energiemanagement zusammenbringen kann, informierte Avacon-Kommunalreferent Andreas Forke am vierten Tisch. Prof. Dr. Eduard Siemens von der Hochschule Anhalt gab Einblicke in Konzepte für intelligente energiesparende Beleuchtungssysteme. Und Axel Hoppe vom Institut für Automation und Kommunikation stellte innovative Ladekonzepte von Elektrofahrzeugen zur Diskussion.

Die vom Bundesmodellvorhaben Land(auf)Schwung geförderte Veranstaltung verdeutlichte: Digitalisierung beeinflusst alle Lebensbereiche. Sie ist Chance und Herausforderung zugleich, besonders in der ländlichen Region. Deshalb braucht sie eine zukunftsfeste Breitbandinfrastruktur.

pm

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