Maßnahme derzeit noch gesperrt / Arbeit der Gemeindearbeiter gewürdigt

Alte Molkerei soll fallen

Die Alte Molkerei in Bonese soll abgerissen werden. Das Backsteingebäude gilt als einsturzgefährdet und ist daher für spielende Kinder eine große Gefahr. Die Beseitigung des Lagerhauses ist für das kommende Haushaltsjahr eingeplant. Fotos: Archiv (1) / Zuber (1)
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Die Alte Molkerei in Bonese soll abgerissen werden. Das Backsteingebäude gilt als einsturzgefährdet und ist daher für spielende Kinder eine große Gefahr. Die Beseitigung des Lagerhauses ist für das kommende Haushaltsjahr eingeplant.

Dähre / Bonese. Die alte Molkerei in Bonese, neben dem Dorfgemeinschaftshaus, soll im kommenden Jahr abgerissen werden. Das hat sich die Gemeinde Dähre für 2017 auf die Fahnen geschrieben.

Die Fördermaßnahme zur Beseitigung des Lagerhauses mitten im Ort ist jedoch bis zur Bewilligung gesperrt. Laut Kämmerin Dorlis Reimann ist gemäß den von der Gemeinde vorgesehenen Investitionen zunächst der Abriss des Backsteinhauses in Bonese geplant, das unter anderem seit Jahren eine Gefahr für spielende Kinder darstellt.

6000 Euro sind dafür im Finanzhaushalt vorgesehen. 60 000 Euro sind dann für den eigentlichen Abriss eingeplant. Rund 48 000 Euro an Fördermitteln werden erwartet. „Bis sie nicht bewilligt sind, ruht die Maßnahme“, hieß es bei der Haushaltsberatung und dem Beschluss.

„Immer zuverlässig“: Bürgermeister Michael Olms (v.l.) lobte die Gemeindearbeiter Lutke Schnöckel und Eduard de Beurs.

Folgende weitere Investitionen sollen 2017 in der Gemeinde Dähre realisiert werden, wie Dorlis Reimann die AZ informierte: Für 25 000 Euro soll ein Kleintraktor erworben werden. Diverse Maschinen für die Gemeindearbeiten im „Grünen Bereich“ für 9100 Euro erworben. Für Dähres scheidenden Bürgermeister Michael Olms stand vor allem die Arbeit der beiden Gemeindearbeiter im auslaufenden Jahr im Mittelpunkt: „Auf Lutke Schnöckel und Eduard de Beurs können wir uns verlassen“, betonte Olms bei der Würdigung der Arbeiter.

Auch im Dährer Bad soll 2017 weiter investiert werden. 20 000 Euro an Ausgaben stehen laut Investitionsplan bereit. Das Geld soll in die Sanitäranlagen fließen. Auch dort gibt es laut Reimann einen Sperrvermerk, bis die erwarteten Zuschüsse in Höhe von 10 000 Euro fließen.

Für Arbeiten an den Straßen zwischen Wiewohl und Holzhausen sowie im Ortsteil Siedendolsleben sind insgesamt 120 000 Euro im Finanzhaushalt vorgesehen. Für die Umrüstung einiger Straßenlampen mit modernen Leuchtdioden (LED) sind im kommenden Jahr 10 000 Euro eingeplant. 2017 rechnet die Kommune mit 117 500 Euro an Investpauschale gemäß dem Finanzausgleichsgesetz.

Im Finanzhaushalt sind die Einzahlungen und Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit, aus der Investitionstätigkeit sowie aus der Finanzierungstätigkeit abgebildet. Alle zahlungswirksamen Erträge und Aufwendungen aus dem Ergebnishaushalt werden in den Finanzhaushalt übernommen.

Die Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit betragen 1 185 800 Euro. Die Auszahlungen werden auf 1 194 300 Euro beziffert. „Die Investpauschale hat sich gegenüber den Vorjahren etwas erhöht“, resümierte Kämmerin Dorlis Reimann im Rat.

Von Kai Zuber

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