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Ärger in Leetze: Keine Antwort von Behörden

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Anlieger Nico Jäger kam nach dem Straßenausbau mit einem normalen Pkw nur sehr schlecht auf seinen Carport. Auf den Randstreifen nerven Steine bei Mäharbeiten.
Anlieger Nico Jäger kam nach dem Straßenausbau mit einem normalen Pkw nur sehr schlecht auf seinen Carport. Auf den Randstreifen nerven Steine bei Mäharbeiten. © Zuber

Leetze / Kuhfelde. Nach den mittlerweile abgeschlossenen Straßenbauarbeiten in Leetze gab es eine amtliche Endabnahme. „Wie aber kann man so eine Arbeit abnehmen, wenn statt ordentlichem Mutterboden auf den Randstreifen Dreck und Steine verfüllt wurden?“, fragt sich Anlieger Nico Jäger.

Doch als ordentlicher Bürger soll er laut Satzung auf gerade diesem Randstreifen das Gras kurz halten.

„Ich habe schon zwei Rasenmäher-Blätter auf dem steinernen Untergrund zerhauen“, argumentiert Jäger im AZ-Gespräch verärgert. Doch das ist nur ein Grund für den Unmut der Leetzer. Keine Antwort von den zuständigen Behörden haben nach eigener Darstellung die Anlieger Karen und Nico Jäger trotz Post-Einschreiben seit April erhalten. „Es gab auf unsere Schreiben seit dem Frühjahr keine amtliche Nachricht von der Kommune, weder von dem zuständigen Mann im Bauamt, Markus Starck, noch von Beetzendorf-Diesdorfs Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Olms“, legt Nico Jäger nach.

Karen Jäger zeigt in Leetze die Auffahrten und Bankette. Die Familie erwartet eine Gleichbehandlung aller beteiligter Anlieger.
Karen Jäger zeigt in Leetze die Auffahrten und Bankette. Die Familie erwartet eine Gleichbehandlung aller beteiligter Anlieger. © Zuber

„Dem Bürger auf ein Schreiben hin zu antworten und sich nicht verleugnen zu lassen, sei das Mindeste, was man von einer Behörde erwarten könne“, so das Anlieger-Paar. Den Jägers geht es nach wie vor darum, dass aus ihrer Sicht in Sachen Straßenauffahrten in Leetze mit „zweierlei Maß gemessen“ wurde. Im Detail geht es um die erfolgte Sanierung der Leetzer Ortsdurchfahrt im zweiten Bauabschnitt.

Die Straße ist eine Kreisstraße mit der Bezeichnung K 1383. Hintergrund: Anlieger Nico Jäger kam nach dem Straßenausbau mit einem Normal-Pkw nur sehr schlecht auf seinen Carport. Zum Glück fährt die Familie Geländewagen mit großer Bodenfreiheit, sodass sich der Ärger hier in Grenzen hält. „Doch was die Auffahrten angeht, erwarte ich, dass alle Bürger und Anlieger im Ort grundsätzlich gleich behandelt werden – mehr will ich gar nicht. Und wenn ich einer Behörde einen Brief schreibe, erwarte ich eine Antwort“, fasst Nico Jäger seinen Unmut zusammen.

Von Kai Zuber

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