Caravan- und Wohnwagenstellplatz auf dem Festgelände wird immer beliebter

ADAC nimmt Diesdorf in neuen Reiseführer auf

+
Campen liegt voll im Trend. Die Standgebühr für die Fahrzeuge und Wohnwagen kostet in Diesdorf nichts. Fällig werden nur die Gebühren für Strom und Wasser.

Diesdorf. Er ist einfach das wichtigste Standardwerk für Auto-Reisende in ganz Deutschland und Mitteleuropa: der ADAC-Reise-, Camping und Wohnmobilführer. „Diesdorf wird erfreulicherweise in dem neuen ADAC-Führer für das Jahr 2019 vertreten sein.

Dazu kommen aktuelle Listungen in ähnlichen Publikationen und im Internet sowie auf aktuellen Navigationsgeräten“, berichtete Diesdorfs Bürgermeister Fritz Kloß der Altmark-Zeitung auf Anfrage.

Hintergrund: Der Caravan- und Wohnwagenstellplatz auf dem Diesdorfer Festgelände direkt hinter der Volksbank am Marktplatz wird immer beliebter. Kloß kann das an aktuellen Zahlen der Interessenten festmachen: Etwa 50 bis 60 Wohnmobile oder Wohnwagen-Camper nutzen die neu geschaffenen acht Stellplätze in Zentrumsnähe pro Jahr. Diesdorf gibt sich dabei ganz camperfreundlich: „Die Standgebühr für die Fahrzeuge und Wohnwagen kosten nichts. Fällig werden nur die Gebühren für Stromnutzung und Wasser“, erklärt Kloß, der selbst auch privat seit Jahren begeisterter Camper ist.

In Diesdorf funktioniert ungefähr das so: Alle acht Plätze sind nummeriert. Die Gäste steckt einen Euro in den Automaten und schon hat er Strom – etwa eine Kilowattstunde. Ähnlich funktioniert auch die Wasseruhr am Stellplatz. Dort bekommt der Camper für einen Euro 100 Liter Trinkwasser.

Die Gastfreundlichkeit für Reisende in Diesdorf hat sich bereits herumgesprochen – nicht nur bei Freunden der Straße der Romanik, an der der Flecken liegt. Fritz Kloß hofft indes, dass noch mehr Besucher in den Ort finden. „Man muss eben mit der Zeit gehen“, meint er. Nicht alles aber läuft an den Karavan-Stellplätzen perfekt: Unter anderem springt die Stromsicherung recht schnell bei Überlastung heraus. Vielleicht müsse man das noch ändern, meint der Ortschef.

Von Kai Zuber

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare