Brutstätten für den Frostspanner

Abgeknickte Bäume: Gefahr im Verzug durch Waldschäden rund um Beetzendorf?

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Dieser Stamm hängt quer über einem Waldweg am Tangelschen Bach und wird noch von den gegenüberliegenden Baumkronen gestützt. „Wir werden uns die Situation ansehen“, so Dietmar Schulze vom Landesforstbetrieb Altmark.

Beetzendorf. In den vergangenen Tagen, vor allem zwischen den weihnachtlichen Feiertagen, herrschte in der Altmark ein ziemlich rauer Wind. Die zum Teil orkanartigen Böen sind dabei nicht ohne Folgen an einigen Baumbeständen vorbeigefegt.

Zwischen Rohrberg und Beetzendorf, am Tangelschen Bach, zeigen sich an einem Waldweg viele frische Bruchstellen. Besonders gefährlich aber dürfte ein größerer Stamm sein, der quer über dem Weg in die gegenüberliegenden Baumkronen gefallen ist.

„Wir werden uns die Situation vor Ort anschauen, und dann entscheiden, ob und wie die Bruchstücke entfernt werden“, informierte Dietmar Schulze, zuständiger Revierförster für den Bereich Klötze vom Landesforstbetrieb Altmark. „Sollte das Stück Privatwald sein, wird der zuständige Revierförster verständigt, der dann den Eigentümer informieren muss“, so Schulze im Gespräch mit der AZ.

Was ebenfalls für eine zügige Beseitigung der Sturmschäden spricht, ist der mögliche Befall durch Frostspanner. Diese nisten sich gerne in Sturmholz ein. Eine vorbeugende Räumung entzieht den Frostspannern somit geeignetes Brutmaterial.

Von Katja Lüdemann

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