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42 Traktoren starteten ihre Dörfertour in Beetzendorf für einen guten Zweck

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Von: Kai Zuber

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Traktor
Insgesamt 42 Traktoren und andere Fahrzeuge waren am 23. Dezember dabei. Im Vorjahr waren es bei der Premiere noch 27, was eine deutliche Steigerung bei der Beteiligung ausmacht. © Zuber, Kai

Unter dem Motto „Ein Funken Hoffnung“ starteten einen Tag vor Heiligabend insgesamt 42 Traktoren, Autos, Quads und Buggys sowie Mopeds von Beetzendorf aus ihre nunmehr zweite Dörfertour für einen guten Zweck. Es ging um die Unterstützung der beiden Vereine „Blaue Nase hilft“ für krebskranke Kinder und den ambulanten Hospizverein Stendal-Gardelegen, der sich um kranke Kinder und Erwachsene gleichermaßen kümmert.

Beetzendorf – „Wir wollen mit unserer Aktion die Bürger zu dem Thema sensibilisieren und zugleich auch Spenden sammeln“, erklärte die Mitinitiatorin Jenny Dietrich der Altmark-Zeitung. Mit Erfolg wurden Spenden gesammelt, wie sich am Ende herausstellte: Das letzte Fahrzeug des Lichterzuges durch die Dörfer, welches auch für die Musik zuständig war, konnte insgesamt 346 Euro requirieren. Dieser Erlös wird nun auf die beiden ehrenamtlich tätigen Vereine zugunsten ihrer Tätigkeiten aufgeteilt.

Bei der Premiere des Lichterzuges im vergangenen Jahr waren mit 27 Traktoren und Gefährten fast die Hälfte der nun erreichten Fahrzeuge zur Dörfertour „Ein Funken Hoffnung“ angetreten. Die gute Beteiligung am 23. Dezember war also laut Jenny Dietrich ein voller Erfolg.

Der Konvoi traf sich am Beetzendorfer Bahnhof. Von dort aus ging es mit einer leuchtenden und musikalischen Weihnachtsbotschaft über Jeeben, Bandau, Peertz, Immekath, Ristedt und Darnebeck wieder zurück nach Beetzendorf. „Wir wollen mit unserer Aktion vor allem zu den Feiertagen allen kranken, einsamen und vergessenen Menschen Trost, Hoffnung und Beistand spenden. Ich hoffe, das ist uns auch gelungen.

Im kommenden Jahr soll es eine etwas modifizierte dritte Auflage unserer Dörfer-Fahrt geben, denn die Resonanz und die Rückmeldung seitens der Zaungäste und Teilnehmer war super“, sagte Dietrich gegenüber der AZ. Möglicherweise soll 2023 der Termin der Fahrt zu einem etwas früheren Zeitpunkt im Advent erfolgen, hieß es weiter.

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