Neue Sanitärgebäude werden teurer / Gemeinderat: Straßenausbau nur mit Fördermitteln

170.000 Euro Mehrkosten für das Erlebnisbad in Diesdorf

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Erst vor wenigen Tagen wurde Richtfest gefeiert: 170.000 kostet der Neubau des Sanitärkomplexes im Erlebnisbad Diesdorf nun mehr.

Abbendorf / Diesdorf. Das Richtfest im neuen Sozialgebäude im Erlebnisbad konnte noch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch gefeiert werden (AZ berichtete) – darüber zeigte sich Diesdorfs Ortschef Fritz Kloß während der letzten Sitzung des Diesdorfer Gemeinderates in diesem Jahr äußerst zufrieden.

Die Gewerke für den Innenausbau sind an Firmen aus der Region vergeben worden. Einen Wermutstropfen musste Kloß allerdings zugeben: „Leider wird der Ausbau des Sanitärkomplexes rund 170.000 Euro mehr kosten“, informierte er.

Ohne Fördermittel sollen die Dährer Straße / Himmelreichstraße in Diesdorf nicht ausgebaut werden. Darüber einigten sich die Diesdorfer Ratsmitglieder. Das würde für die Anlieger zu teuer werden.

Und auch beim Straßenausausbau der Dährer Straße / Himmelreichstraße dreht sich nicht alles rund. Ohne Fördermittel wird es 2018 keinen Restausbau der Straße in Diesdorf geben. Darüber einigte sich der Rat. Wie Bürgermeister Fritz Kloß informierte, möchte der Landesbaubetrieb die Baumaßnahme möglichst schnell ausschreiben. Während einer Anliegerversammlung wurde das Projekt bereits besprochen. Im Sinne der Anlieger will die Gemeinde erst auf den Fördermittelbescheid warten.

Froh ist Kloß, dass in diesem Jahr der Winterdienst für alle Ortsteile geregelt ist. Erst am vergangenen Montag hatte er den letzten Vertrag dazu unterschrieben. Wie der Bürgermeister weiter mitteilte, sind inzwischen auch 100 Stühle für das Dorfgemeinschaftshaus in Höddelsen eingetroffen. Neue Tische sollen im kommenden Jahr folgen, kündigte er an.

Weiter berichtete er an, dass die im Haushalt 2017 verankerte Dacherneuerung des Rathauses Diesdorf Anfang 2018 erfolgen werde. Der Rat stimmte an dem Abend dafür, rund 18.500 Euro für den Kauf eines Multicars für „Texas“ bereitzustellen. Und für weitere 11.500 Euro werden Baumaßnahmen in Haselhorst (marode Kreuzung und Ausweichstelle / Parkplatz vor dem Friedhof) realisiert. Das Geld wurde aus den Haushaltsstellen „Trauerhalle Abbendorf“ und „Straßenbeleuchtung“ umgeschichtet. Da die Kreisstraße am Ortsdurchfahrtsstein in Haselhorst endet und der Friedhof sich noch innerhalb der Gemeindegrenze befindet, kann zum Leidwesen der Gemeinde der Landkreis nicht an den Kosten der Ausweichstelle /Parkplatz beteiligt werden.

Von Rüdiger Lange

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