Förderverein engagiert sich für Dorfkirche in Hohenlangenbeck und hat Erfolg

162 000 Euro für die Kirche

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Auch die Kanzel wurde runderneuert.

Hohenlangenbeck. Dieses Engagement ist in der Altmark wohl einmalig. Insgesamt 162 000 Euro sammelte der Förderverein Dorfkirche Hohenlangenbeck für den Erhalt des kleinen Gotteshauses.

Von 2009 bis 2013 wurden dank dieser finanziellen Mittel der Turm saniert, Glocke und Läutwerk auf Vordermann gebracht, der Fußboden erneuert und die Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert restauriert. Damit noch nicht genug: Das Taufbecken bekam neuen Glanz, die mit Malereien verzierte Holzdecke erstrahlt wieder und die Bänke sowie die Empore in der Kirche wurden fachmännisch in Schuss gebracht. Viele weitere kleinere Aufbesserungsarbeiten wurden nebenher auch noch erledigt. Somit ist die Kirche heute ein kleines Juwel in der Altmark.

Petra Schäfer bereitet die Kirche auf die Weihnachtsfeiertage vor. Sie engagierte sich im Förderverein Dorfkirche Hohenlangenbeck mit großem Einsatz für den Erhalt des Gotteshauses. Damit ist das Gebäude mit seinen Wandmalereien ein kleines Juwel in der Altmark.

„Der Startschuss war Ende 2007 die Bewilligung von 30 000 Euro Fördergeldern durch die Reemtsma-Stiftung“, erzählt Petra Schäfer vom Förderverein, die sich besonders engagierte. Zahlreiche Stiftungen schrieb sie in den folgenden Jahren an, um an Fördermittel zu gelangen. „Mir ist der Erhalt dieser Kirche sehr wichtig. Kultur ist doch die Identität einer Region“, betont Schäfer. Als Glücksfall für die Förderer der spätgotischen Feldsteinkirche erwies sich 2009 der Einsatz einer jungen Studentin. „Sie wurde uns vom Landesamt für Denkmalschutz geschickt und hat sogar ihre Diplomarbeit über die Wandmalereien geschrieben“, erzählt Petra Schäfer. Die Studentin war später auch an der Aufarbeitung der Malereien beteiligt.

Die geglückte Sanierung soll am 25. Mai mit einem Dankgottesdienst gefeiert werden. Dazu kommt Regionalbischof Probst Christoph Hackbeil nach Hohenlangenbeck.

Von David Schröder

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