Benefizkonzert mit „Collegium Pedale Cantorum“-Chor in gut besuchter Goldbecker Zuckerhalle

Wohltätige Goldkehlchen

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Seit fast 33 Jahren sind die Sänger vom „Collegium Pedale Cantorum“ nun unterwegs. Bei ihren Auftritten mit A cappella-Gesang und Instrumentalmusik sammeln sie Spenden für Projekte der „German Doctors“. 

Goldbeck. Aus zwei Veranstaltungen machten die Organisatoren am Wochenende ein großes Event rund um die Goldbecker Zuckerhalle.

Der „Collegium Pedale Cantorum“-Chor unter Leitung des Osterburger Kreiskantors Friedemann Lessing startete den Auftakt zu ihrer Konzertsaison in der vielseitigen Veranstaltungshalle. 

„Wie kann es besser laufen, als dass bei einem Konzert die Plätze nicht reichen“, freute sich Ortsbürgermeister Torsten Dobberkau.

A cappella-Gesang und Instrumentalmusik erklangen in dem einstigen Speiseraum der Zuckerhalle und begeisterten am Sonnabend zahlreiche Zuhörer. Werke aus der Renaissance bis zum modernen Jazz, aus denen der vier- bis achtstimmige Chor sein diesjähriges Repertoire zusammenstellten, zogen die Goldbecker in den Bann. Abwechslungsreiche Instrumentalmusik eines Bläserquintetts vervollständigte das Programm.

Nach dem musikalischen Part ging es am Sonnabend den Weihnachtsbäumen der Goldbecker an den Kragen.

Seit fast 33 Jahren sind die aus dem mitteldeutschen Raum stammenden Musiker per Pedes unterwegs. Das rund 25-köpfige Ensemble bittet am Ende ihrer Konzerte um Spenden für Projekte der „German Doctors“. Der Chor erntete für sein unterhaltsames Programm tosenden Applaus und sicher so manche Spende. „Wie kann es besser laufen, als dass bei einem Konzert die Plätze nicht reichen“, freute sich Ortsbürgermeister Torsten Dobberkau zu Beginn des Konzerts. „Die Halle ist voll und wird wieder mit Leben erfüllt, das freut mich. Die Arbeiten gehen voran, das Dach ist endlich dicht, die Sanitäranlagen sind fast fertig, Fenster sind auf der einen Seite auch schon eingesetzt und Licht haben wir auch schon“, berichtete das Gemeindeoberhaupt stolz. Gegen die Kälte brachten sich einige Besucher des Konzertes eine Decke mit und hielten sich warm. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr sorgte nicht nur draußen für wärmenden Glühwein, sondern verteilte ihn auch in der Konzerthalle.

Nach dem einstündigen Programm entzündeten die Floriansjünger auf dem Vorplatz der Veranstaltungshalle die ausgedienten Weihnachtsbäume. Diese wurden zu einem riesigen Berg vor der Zuckerhalle aufgetürmt, nachdem sie von den aktiven Kameraden am Vormittag eingesammelt wurden. Sie schenkten den Konzertbesuchern ein letztes Mal wohlige Wärme bei dem Verzehr von Grillwurst und Glühwein.

Von Ute Krug

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